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Scheidt/Geilnau

Uferausbrüche: Lahnpegel für Reparaturarbeiten abgesenkt

Mit Ablauf des Hochwassers an der Lahn wurden nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Koblenz im Oberwasser der Schleuse Scheidt (Lahnkilometer 96,800) mehrere starke Uferausbrüche im rechten Böschungsdeckwerk festgestellt. Diese Schäden reichen demnach teilweise bis an den Uferweg heran.

Mutet derzeit mehr wie ein Bach an als ein Fluss: die Lahn zwischen der Schleuse Scheidt und Geilnau.  Fotos: Annelie Gerheim
Mutet derzeit mehr wie ein Bach an als ein Fluss: die Lahn zwischen der Schleuse Scheidt und Geilnau. Fotos: Annelie Gerheim

Da dieser Uferweg gleichzeitig Betriebsweg der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung ist, die einzige Zufahrt zur Schleuse Scheidt bildet und auch von Radfahrern und Fußgängern genutzt wird, war eine Gefährdungssituation aufgetreten, die aus Sicherheitsgründen eines sofortigen Handelns bedurfte, heißt es in der Pressemitteilung der Behörde weiter.

Die Schleuse Scheidt: Dort wird der Wasserspiegel reguliert. Die Absenkung war nötig, um Reparaturarbeiten am Ufer zu ermöglichen.  Foto: privat
Die Schleuse Scheidt: Dort wird der Wasserspiegel reguliert. Die Absenkung war nötig, um Reparaturarbeiten am Ufer zu ermöglichen.
Foto: privat

Es wurde entschieden, eine unmittelbare Stauabsenkung herbeizuführen, die bis zu den tiefsten Ausbrüchen reicht. Dabei wurden vier große Ausbrüche bis circa 2,50 Meter Tiefe und etwa drei Meter Breite unter dem normalen Wasserspiegel entdeckt. Dort ist das vorhandene Böschungspflaster deutlich abgesackt beziehungsweise der Unterbau vom Hochwasser weggespült worden. Bei den restlichen Ausbrüchen liegt die Tiefe nur circa einen Meter unter dem Wasserspiegel. Die Mitarbeiter des Außenbezirkes Diez des WSA Koblenz sind nun dabei, diese Ausbrüche mittels neuen Pflasterdeckwerks zu beseitigen und die sichere Nutzung des Wegs wiederherzustellen. Dazu muss die Stauabsenkung bis voraussichtlich Freitag, 16. Februar, aufrechterhalten werden. Dann wird die Lahn wieder bis auf etwa einen Meter unter dem normalen Wasserstand aufgestaut, sodass die restlichen Schäden am Deckwerk behoben werden können. Das WSA Koblenz bittet darum, die Lahn in den abgesenkten Uferbereichen nicht zu betreten. Dort besteht Verletzungsgefahr.

Diez
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