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    Katzenelnbogen

    Rhein-Lahn-Krimi: Etienne Heimann macht Einrich wieder zur Actionkulisse

    Beim „Jammertal“-Dreh verschwindet ein Pilot nach seinem Flugzeugabsturz spurlos. Auch Satanisten sorgen für Spannung.

    Etienne Heimann hat den ersten Drehtag seines zweiten Rhein-Lahn-Krimis schon fest im Blick. Am 28. Juli beginnt die Produktion des 90-minütigen Films „Jammertal“ mit prominenter Besetzung im Einrich. Foto: Dagmar Schweickert
    Etienne Heimann hat den ersten Drehtag seines zweiten Rhein-Lahn-Krimis schon fest im Blick. Am 28. Juli beginnt die Produktion des 90-minütigen Films „Jammertal“ mit prominenter Besetzung im Einrich.
    Foto: Dagmar Schweickert

    Von unserer Redakteurin
    Dagmar Schweickert

    Diesmal hat er sogar das Drehbuch allein geschrieben, nebenbei, während er ein halbes Jahr lang für eine Hamburger Produktionsfirma als Disponent gearbeitet hat: Etienne Heimann, Deutschlands jüngster Filmproduzent, dreht in diesem Sommer den zweiten Rhein-Lahn-Krimi. Der spielt wieder in der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen, ansonsten aber hat er mit dem ersten Rhein-Lahn-Krimi „Bauernopfer“ nichts gemeinsam.

    Die Ermittler sind andere, das Produktionsteam ist neu, und die Geschichte ist keine Fortsetzung des ersten Films, mit dem der damals erst 18-jährige Heimann für viel Furore gesorgt hatte. Im Kino von Nastätten war „Bauernopfer“ der erfolgreichste Film des Jahres und hatte mehr Besucher als „Fifty Shades of grey“. „Noch darf ich keine Namen nennen, aber es sind diesmal noch prominentere Darsteller dabei“, verrät Heimann nun. Über den Inhalt des Krimis gibt er schon mehr preis: „Es wird ein Actionkrimi, in dem es richtig zur Sache geht“, verspricht der junge Mann aus Katzenelnbogen.

    Ein Sportflugzeug stürzt im Wald von Katzenelnbogen ab. Ermittler und Suchtrupps suchen nach dem Piloten, von dem jede Spur fehlt. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass ein flüchtiger Häftling aus Belgien die Maschine geflogen hat. Dann taucht die Leiche eines Landwirts auf und es scheint, als sei der entflohene Häftling in einem Auto verbrannt. Das Treiben einer Gruppe satanistischer Anhänger macht den Fall nicht leichter. Die Ermittler kommen einer Tragödie auf die Spur.

    Die Dreharbeiten für „Jammertal“ finden vom 28. Juli bis 21. August statt. Einricher wird man nur noch hier und da erkennen, die meisten Rollen werden von professionellen Darstellern gespielt. Komparsen sucht Heimann jedoch noch für die Suchtrupps. Das Drehbuch hat er diesmal allein geschrieben, weil er genügend Zeit hatte und alleine seine eigenen Ideen besser ausarbeiten konnte, wie er berichtet. Das Produktionsteam kommt diesmal aus der Region, einer der Geschäftsführer ist Grimme-Preisträger Bob Holthaus. Regie führt Thomas Veit.

    Um die diesmal noch professionellere Produktion zu finanzieren, hofft Heimann auf Unterstützung von Stiftungen und der Filmförderung. Landrat Frank Puchtler und der Landtagsabgeordnete Jörg Denninghoff „hängen sich dafür grad mächtig rein“. Dankbar ist er auch, dass die Stadt und die Verbandsgemeinde Katzenelnbogen signalisiert haben, dass sie natürlich auch den Dreh des zweiten Rhein-Lahn-Krimis unterstützen.

    Aktuelle Informationen zum „Jammertal“ gibt es auf der Facebookseite von Etienne Heimann. Wer sich für eine Komparsenrolle interessiert, kann sich melden unter etienneheimann@gmx.de

    Diez
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