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Katzenelnbogen

Präsentationstag für das Ehrenamt geplant

Um neue Ideen für das Ehrenamt ging es in einer Infoveranstaltung in der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen. Der Anstoß dazu kam von Rainer Gediga, der zusammen mit der Zukunftswerkstatt die Aktion „Energiedetektive“ initiiert hatte. Ziel der Veranstaltung sollte sein, eine Strategie zu entwickeln, wie Menschen für ehrenamtliche Projekte begeistert werden können. Beabsichtigt ist, einen Tag zu organisieren, an dem sich die Ehrenamtler präsentieren können.

Katzenelnbogen – Um neue Ideen für das Ehrenamt ging es in einer Infoveranstaltung in der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen. Der Anstoß dazu kam von Rainer Gediga, der zusammen mit der Zukunftswerkstatt die Aktion „Energiedetektive“ initiiert hatte. Ziel der Veranstaltung sollte sein, eine Strategie zu entwickeln, wie Menschen für ehrenamtliche Projekte begeistert werden können. Beabsichtigt ist, einen Tag zu organisieren, an dem sich die Ehrenamtler präsentieren können.

Am Podium standen Angela Glasmacher von der Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Angela von Kutzleben vom Regionalmanagement der ILE-Region Lahn-Taunus (Verbandsgemeinden Bad Ems, Katzenelnbogen und Nassau) sowie Verbandsgemeinde-Bürgermeister Harald Gemmer.

Angela Glasmacher berichtete, dass Rheinland-Pfalz mit 41 Prozent ehrenamtlich engagierter Bürger einen Spitzenplatz im Ländervergleich belegt. Sie informierte über Seminare für die freiwillig Engagierten zu ihrem eigenen Schutz oder zu Rechtsfragen. Sie stellte die neue Broschüre „Wir“ vor, die von der Leitstelle der Staatskanzlei herausgegeben wird, und wies auf die Internetseite der Initiative des Landes, www.wir-tun-was.de, hin. Angela Glasmacher sprach von Ehrenamtsbörsen, 25 gibt es davon im Land. Sie regte an, auch in der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen eine Datenbank für Ehrenamtler einzurichten.
„Ich halte Austausch für wichtig“, sagte sie und machte klar, dass Ehrenamt mit Nachhaltigkeit wachsen müsse. Für die Idee, sich in einer Veranstaltung nachhaltig für das Ehrenamt einzusetzen, versprach sie nicht nur in finanzieller Hinsicht die Unterstützung der Landesregierung.
Klar wurde in der Diskussion, dass die Idee für die Ausrichtung eines Tages der Ehrenamtlichen wachsen müsse. Berthold Krebs von der ILE Projektgruppe „Lebenswert leben“ vertrat die Auffassung, dass für diesen „Ehrenamtstag“ ein anderes Wort gefunden werden muss.

Die geplante Veranstaltung soll auch separat in Nassau oder Bad Ems angeboten werden. Vier Wochen lang hat das Vorbereitungsteam Zeit, sich zunächst Gedanken über den Namen zu machen, unter den der Ehrenamtstag gestellt wird, der eventuell „Tag der Freiwilligen“ heißen könnte.
Vereine oder Gruppen sollen dabei nicht das vorstellen, was sie in der Vergangenheit schon gemacht haben, sondern neue Ideen zu einem bestimmten Thema präsentieren. Bei diesem „Blick in die Zukunft“ sollen sich die Besucher fragen, ob das Ehrenamt nicht auch etwas für sie wäre.
Nicola von Kutzleben regte an, dass eine Plattform für einen weiteren Austausch entstehen könnte. Sie schlug vor, eine Börse für kurzfristige Einsätze im ehrenamtlichen Bereich einzurichten. Rainer Gediga möchte gern schon junge Menschen für ehrenamtliche Tätigkeiten ansprechen. „Das Engagement der jungen Leute im Projekt der Energiedetektive und der Realschule plus bei der Pflege der Biotope im Bereich Berghausen hat mich beeindruckt“, sagte er.
Lisa Kobold, Jugendpflegerin der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen, pflichtete ihm bei. Sie regte an, schon sehr junge Menschen in der vierten oder fünften Klasse anzusprechen. „Sie sind zu begeistern, mit denen kann man alles machen, man muss nur gute Wurzeln setzen.“ Sie nannte das Beispiel der Ferienfreizeit in der Verbandsgemeinde. Viele teilnehmende Kinder konnten es kaum erwarten, sich später als Betreuer zu bewerben.
Viel Arbeit steht nicht nur für die Projektgruppe ins Haus. „Das Vorbereitungsteam muss breit angelegt sein, damit sich Menschen finden, die die Idee zu ihrer eigenen Sache machen“, sagte Gabriele Schönweitz vom Pflegestützpunkt Diez, die auch Mitglied im Seniorenbeirat ist. Harald Gemmer warb dafür, dass sich jeder Bürger Gedanken über einen Namen für die Veranstaltung oder einer Projektidee machen soll. Ein Rahmenprogramm soll die Veranstaltung abrunden.(uma)

Diez
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