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Limburg

Nur noch mit grüner Plakette in die Stadt: Limburg rüstet sich für Start der Umweltzone

Die Limburger Innenstadt wird zum 31. Januar zur Umweltzone. Grundsätzlich ist dann die Fahrt in die Stadt nur mit Kraftfahrzeugen möglich, die über eine grüne Plakette verfügen.

Diese Hinweistafel steht neuerdings an der B 49 zwischen den Abfahrten Ahlbach und Offheim und weist die Autofahrer rechtzeitig vor der Stadteinfahrt auf die Umweltzone hin, die ab 31. Januar gilt.  Foto: Dieter Fluck
Diese Hinweistafel steht neuerdings an der B 49 zwischen den Abfahrten Ahlbach und Offheim und weist die Autofahrer rechtzeitig vor der Stadteinfahrt auf die Umweltzone hin, die ab 31. Januar gilt.
Foto: Dieter Fluck

Es gibt jedoch auch Ausnahmen. So sind zum Beispiel Arbeitsmaschinen, landwirtschaftliche Zugmaschinen, zwei- und dreirädrige Kraftfahrzeuge oder auch Oldtimer von der Kennzeichnungspflicht, also von der grünen Plakette befreit. Im Internet gibt es auf der Seite www.umweltzone-limburg.de ausführliche Informationen zur Umweltzone und den damit verbundenen Zufahrtsregelungen und Ausnahmegenehmigungen. Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung ist maximal auf ein Jahr befristet. Es gibt verschiedene Gründe, eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten, sofern das Fahrzeug nicht generell von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen ist. Zu den Gründen gehören unter anderem, dass eine technische Nachrüstung des benutzten Fahrzeugs technisch nicht möglich ist, eine Ersatzbeschaffung wirtschaftlich nicht zumutbar ist – und entsprechende Gründe für eine Fahrt in die Umweltzone Limburg müssen ebenfalls vorliegen. Dabei wird unterschieden in private und gewerbliche Fahrtzwecke (etwa Fahrten bei notwendigen regelmäßigen Arztbesuchen, soziale und pflegerische Hilfsdienste) sowie öffentliche Fahrtzwecke (zum Beispiel Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern).

Die Ausstellung einer Ausnahmegenehmigung ist mit Gebühren verbunden und abhängig von der Laufzeit. Wer eine Ausnahmegenehmigung mit der Laufzeit von einem Jahr haben möchte, muss 100 Euro zahlen, wer einen Monat beantragt, zahlt 20 Euro. Die Gebührensätze sind hessenweit gleich. Eine Ausnahmegenehmigung wird nicht erteilt für touristische Besuche, zu Einkaufs- und Besuchszwecken oder zum Transport von Kindern in die Schule oder Tagesstätte.

Wer keine grüne Plakette am Fahrzeug hat, nicht von der Kennzeichnungspflicht befreit ist und auch über keine Ausnahmegenehmigung verfügt und nach Inkrafttreten der Umweltzone in die Innenstadt fährt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro rechnen. Die Kontrolle des ruhenden Verkehrs obliegt den Mitarbeitern des Ordnungsamts der Stadt Limburg, die Kontrolle des fließenden Verkehrs ist Aufgabe der Polizei.

Kreisverwaltung erteilt Ausnahmegenehmigungen

Nach Frankfurt, Offenbach, Marburg, Darmstadt und Wiesbaden wird Limburg die sechste Stadt in Hessen, die zur Umweltzone ausgewiesen wird – und es ist die erste kreisangehörige Stadt. Das führt auch dazu, dass die Ausnahmegenehmigungen, die auf Antrag erteilt werden, über den Landkreis als Straßenverkehrsbehörde ausgegeben werden.

Die Ausnahmegenehmigungen erteilt der Landrat des Landkreises Limburg-Weilburg, Amt für Öffentliche Ordnung, Westerwaldstraße 111, 65549 Limburg/Lahn, Telefon 06431/296.724, E-Mail stvb@limburg-weilburg.de

Diez
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