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    LimburgMusik verbindet: 3600 Euro vom Harmonie-Festival für die Flüchtlingshilfe

    Der beim großen Harmonie-Festival erstmals ausgerichtete „Tag der UNO-Flüchtlingshilfe“ hat Spenden über insgesamt 3600 Euro erbracht. Davon gingen 2000 Euro an die Flüchtlingshilfe der Kirchengemeinde Lindenholzhausen und 1600 Euro an die UNO-Flüchtlingshilfe Bonn.

    Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe Bonn, nahm vom Harmonie-Vorsitzenden Karl-Heinz Dernbach und Vorstandsmitglied Gerhard Neunzerling-Dernbach (von rechts) den symbolischen Spendenscheck über 1.600 Euro in Empfang. Auf der linken Seite des Fotos halten Vertreter der Flüchtlingshilfe Lindenholzhausen den Scheck in Höhe von 2.000 Euro für die Unterstützung ihrer Arbeit in Händen.  Foto: Dieter Fluck
    Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe Bonn, nahm vom Harmonie-Vorsitzenden Karl-Heinz Dernbach und Vorstandsmitglied Gerhard Neunzerling-Dernbach (von rechts) den symbolischen Spendenscheck über 1.600 Euro in Empfang. Auf der linken Seite des Fotos halten Vertreter der Flüchtlingshilfe Lindenholzhausen den Scheck in Höhe von 2.000 Euro für die Unterstützung ihrer Arbeit in Händen.
    Foto: Dieter Fluck

    Mit der Spendenübergabe setze der Gesangverein „Harmonie Lindenholzhausen“ zugleich den offiziellen Abschluss des Festivals nach außen, sagte der Vorsitzende Karl-Heinz Dernbach in einer Feierstunde, zu der er neben Vereinsmitgliedern den Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe Bonn, Peter Ruhenstroth-Bauer, sowie eine Abordnung der örtlichen Flüchtlingshilfe begrüßen konnte. Dernbach erinnerte an das hohe Niveau und die tolle Atmosphäre des siebten Festivals, das im Mai mit mehr als 6000 Sängerinnen, Sängern, Folkloristen aus aller Welt und Tausenden Zuschauern in der kleinsten Festivalstadt Deutschlands veranstaltet wurde.

    „Wir werden oft gefragt, wie ein kleiner Verein ein so riesiges Fest organisieren kann“, führte Dernbach aus und lieferte sogleich die Antwort: „Wir haben Leute, die ihr Know-how zur Verfügung stellen, und sehr viele Menschen, die in irgendeiner Weise mithelfen.“ Und er fügte hinzu: „Es ist schön, dass unsere Vorfahren dem Verein den Namen ‚Harmonie‘ gegeben haben. Unser Festival dient der Freundschaft und dem Verständnis für andere, damit wir zusammen in Frieden und Freude leben können.“

    Hinzu komme das ideale Gelände, das die Vorfahren mit Weitblick gestaltet hätten, indem sie mit der Kirche, dem Gemeinschaftshaus, der Schule und dem Kirmesplatz ein Zentrum der Begegnung geschaffen hätten. Besonderen Dank bei der Umsetzung und Ausgestaltung des Tages der UNO-Flüchtlingshilfe stattete der Vorsitzende an den Mitorganisator Gerhard Neunzerling-Dernbach ab, der sich dafür sehr engagiert habe.

    Neunzerling-Dernbach sagte: „Wir hatten dafür bewusst den Kindertag gewählt. Kinder sind ein klares Signal für uns alle. Wir wollten mit dem Festival Frieden und Gerechtigkeit verbinden, indem wir Menschen in Not unterstützen, damit sie ihre Heimatländer nicht verlassen müssen.“ Beim „Tag der UNO-Flüchtlingshilfe“ und beim „Gottesdienst für den Weltfrieden“ mit Bischof Georg Bätzing hatte die „Harmonie“ um Spenden gebeten. Der UNO-Vertreter Peter Ruhenstroth-Bauer findet es „wunderbar, wie die Harmonie ihr Festival mit konkreter Hilfe kombiniert hat“. Zusammengehörigkeit und Zusammenleben müssten in der Praxis geübt werden. Weltweit seien 61 Millionen Menschen auf der Flucht, um Schutz zu suchen.

    Mit der Spende von 1600 Euro an die UNO-Flüchtlingshilfe könne eine Familie über ein Jahr menschenwürdig versorgt werden. Alternativ könnten mit dieser Somme 175 Menschen geimpft werden oder ein Dutzend Kinder in die Schule gehen oder 70 Kinder ein Hygieneset bekommen. Die Spende aus Lindenholzhausen gehe gezielt in ein bestimmtes Projekt im Südsudan. Dort breite sich eine schwere Hungersnot aus. „1,8 Millionen Menschen sind dort auf der Flucht in den Süden nach Uganda, wo wir Zelte einrichten“, informierte Peter Ruhenstroth-Bauer (mehr Info unter www.uno.fluechtlingshilfe.de).

    Namens der Flüchtlingshilfe Lindenholzhausen berichteten Marianne Rompel und Alfred Jung-König über die Aktivitäten, die mit Deutschkursen begannen und über berufliche Praktika bis hin zu Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsverträgen führen. Es gibt gemeinsame Unternehmungen, Hausaufgabenhilfen, Lernprogramme am Computer. Einige Kinder sind im Chor integriert, waren jüngst in der Stadtranderholung. Die Männer halfen beim Zeltaufbau für das Festival. Es gibt gemeinsame Kochabende, andererseits zu wenig Bürger, die sich mit praktischen Hilfen beteiligen könnten.

    Von unserem Mitarbeiter
    Dieter Fluck

    Diez
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