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    Multikulturell: Burgschwalbacher bieten Kirmestage mit internationalem Flair

    Wer dachte, für eine Weltreise bräuchte man ein Flugzeug, der hat sich gewaltig geirrt.

    Ein Plätzchen auf einem Burgschwalbacher Bürgersteig reicht völlig, um eine wahre Fiesta Mexicana, Cowboys aus dem Wilden Westen, eine Party in Las Vegas oder gruselige Vampire aus dem fernen Transsilvanien hautnah zu erleben.

    Diese Gelegenheit ließen sich auch Papst Axel I. und seine Bodyguards nicht entgehen. Unter dem Motto „Burgschwalbach international“ feierte die Palmbachgemeinde vier ereignisreiche Kirmestage mit dem traditionellen Umzug als Höhepunkt der Festivitäten. „Wir haben uns dieses Motto gewählt, weil es viele Möglichkeiten bietet“, informierte Kirmesmädchen Elena Gethmann. Sie ist eines von 48 Mitgliedern der Kirmesgesellschaft, die sich anlässlich ihres zehnjährigen Wiederbestehens dieses Mal auch aus reaktivierten Ehemaligen zusammensetzt. „Ein Verein wie die TuS kann sehr stolz darauf sein, dass so viele junge Menschen zusammenkommen und gemeinsam eine großartige Kirmes auf die Beine stellen“, lobte Karl-Heinz Funk, Erster Vorsitzender der TuS Burgschwalbach, die Organisatoren. Er nahm mit dem restlichen Vorstand ebenso an dem Umzug teil wie der Frauenchor, die Palmbach-Bomber, eine Fußgruppe der Kinderturner oder auch die Kirmesgesellschaften aus Hahnstätten, Heringen, Rückershausen, Mensfelden und Netzbach. Mit insgesamt über zehn teilnehmenden Gruppen gelang es der Gemeinde am Palmbach also, einen vielfältigen Festumzug aufzustellen.

    Offizieller Beginn des Kirchweihfestes war bereits am Freitagabend, an dem es mit dem traditionellen Schlachtfest im Gasthaus Felsenkeller und der damit verbundenen „Veteranenkirmes“ eingeläutet wurde. Der Samstag begann bereits früh am Morgen mit dem Kirmesbaumstellen an der Burgblickhalle. Darauf folgten später am Tag der Kirmesgottesdienst und der anschließende Fackelzug durch die Gemeinde.

    Am Abend hatten dann die Mädchen und Burschen beim Einmarsch zum Kirmestanz ihren großen Auftritt. Für musikalische Unterhaltung und Live-Musik sorgte die Party-Band Discover. Um den Abend noch interessanter zu gestalten, waren ausdrücklich Abordnungen benachbarter Kirmesgesellschaften eingeladen worden, die als Unterhaltungsprogramm an verschiedenen Kirmesburschenspielen teilnahmen. Als begehrter Hauptpreis diente ein 30-Liter-Fass Bier. „Die Stimmung war klasse“, erklärte Baakes Lukas Opfermann begeistert, „alleine an diesen beiden ersten Tagen hatten wir mehrere Hundert Besucher.“

    Dieser vorläufige Wert steigerte sich nochmals beim bunten Festumzug. Danach erwartete die Gäste eine „After-Zug-Party“ in der Burgblickhalle mit Kaffee und Kuchen bei Musik von Rebecca Obré und Ralf Og. Am Nachmittag ging es dann unterhaltsam mit Kinderbelustigung und Spielen für Jung und Alt auf dem Multifunktionsplatz weiter. Mit einem Frühschoppen in der Turnhalle, einer Happy Hour mit Kirmesverlosung am Nachmittag und schließlich mit der Beerdigung des Volksfestes klangen die Feierlichkeiten aus. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, mit welchem Motto die Palmbachgemeinde auch im nächsten Jahr wieder auftrumpfen und zahlreiche Besucher anlocken wird. Anna Manz

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