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    Limburg schafft Fläche: Graffiti-Sprayer dürfen legal tätig sein

    Immer wieder werden Mauern oder Betonflächen in Limburg mit Graffiti versehen. Legal ist das nicht, auch wenn die Motive durchaus ansprechend gestaltet sind oder einen lustigen Inhalt haben. Verboten – das stört Sprayer nicht. Aber jetzt bekommen sie die Gelegenheit, ihre Werke ganz legal aufzusprayen.

    Das alte Funktionsgebäude im Egenolfpark an der Blumenröder Straße darf nun legal mit Graffiti gestaltet werden. Das Gebäude war zuletzt als Lager genutzt worden. Es gibt inzwischen Schäden am Dach, Feuchtigkeit tritt ein, sodass eine Verwendung als Lager nicht mehr in Betracht kommt.  Foto: Stadt Limburg
    Das alte Funktionsgebäude im Egenolfpark an der Blumenröder Straße darf nun legal mit Graffiti gestaltet werden. Das Gebäude war zuletzt als Lager genutzt worden. Es gibt inzwischen Schäden am Dach, Feuchtigkeit tritt ein, sodass eine Verwendung als Lager nicht mehr in Betracht kommt.
    Foto: Stadt Limburg

    Das ehemalige Funktionsgebäude im Egenolfpark an der Blumenröder Straße soll den Graffitikünstlern zu Verfügung stehen. Was dort entstehen wird, ist nicht von langer Dauer. Das Gebäude soll abgerissen werden. Es ist Bestandteil der Egenolfanlage und diente vermutlich zur Versorgung des sich neu entwickelnden Bereichs der Stadt. Über das Alter des Gebäudes lassen sich nur wenige Angaben finden. In dem 1927 gefertigten Bestandsplan hatte es noch keinen Eingang gefunden.

    „Das ist ein klarer Wunsch, der an uns herangetragen wurde“, sagt Christian Spiegelberg, Leiter der Kinder- und Jugendarbeit in der Stadtverwaltung. Der klare Wunsch betrifft Flächen, die legal mit Graffitis gestaltet werden können. Bisher gibt es dazu in der Stadt lediglich in der B 8-Unterführung zwischen Tal Josaphat und Eduard-Horn-Park Gelegenheit.

    Mit dem Gebäude im Egenolfpark gäbe es eine zweite „wall of fame“, eine Fläche beziehungsweise mehrere Wände, die mit Graffiti gestaltet werden. Für solche Wände gelten in der Szene besondere Gesetze. Es wird viel Zeit in die Gestaltung investiert, weglaufen muss ja niemand. Solche aufwendigen Graffiti werden in der Regel auch nicht übersprüht.

    Nach Einschätzung von Christian Spiegelberg sind solche legalen Möglichkeiten auch geeignet, um illegale Graffiti einzudämmen. Daher ist es vorgesehen, weitere Flächen zur Verfügung zu stellen. Im nächsten Jahr könnte das dann an dem einen oder anderen Standort Wirklichkeit werden, allerdings müssen die Voraussetzungen noch geschaffen werden.

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