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    HahnstättenKunstrasen: Neues Sportgelände am Schulzentrum kommt

    Der Verbandsgemeinderat Hahnstätten hat die Sanierung der zentralen Sportanlage am Schulzentrum in Hahnstätten und deren Erweiterung und die Beantragung zusätzlicher Fördermittel beschlossen. Die Generalsanierung war eigentlich schon unter Dach und Fach, als sich noch Perspektiven für einen Kunstrasenplatz auf der Fläche des jetzt bestehenden Hartplatzes ergaben (die RLZ berichtete).

    Praktisch nicht zu bespielen ist derzeit der Hartplatz auf dem Gelände der Sportanlage. Auf der Fläche wird jetzt ein Kunstrasenplatz gebaut.  Foto: Uli Pohl
    Praktisch nicht zu bespielen ist derzeit der Hartplatz auf dem Gelände der Sportanlage. Auf der Fläche wird jetzt ein Kunstrasenplatz gebaut.
    Foto: Uli Pohl

    Im Vorfeld wurden verschiedene Varianten entwickelt, wovon zwei keinen Bau eines Kunstrasens vorsahen. Der VG-Rat hatte in der Planung ursprünglich von einem Kunstrasenplatz abgesehen, da sonst die Höchstgrenze der Kosten überschritten worden wäre, um einen Zuschuss aus der Sportstättenförderung zu erhalten. Von den Sportvereinen aus der Verbandsgemeinde wurde jedoch zuvor der Wunsch nach einem Kunstrasenplatz auf der Sportanlage geäußert.

    Dann kristallisierte sich heraus, dass eine Förderung in Höhe von 100.000 Euro für einen Kunstrasen möglich ist, und es wurde eine Variante entwickelt, die einen Kunstrasen auf der Fläche des jetzt bestehenden Hartplatzes vorsieht. Voraussetzung für einen Zuschuss zum Kunstrasenplatz sind 1800 Nutzungsstunden im Jahr durch die Vereine, die das Sportgelände belegen. Bei kalkulierten Kosten von rund 260.000 Euro für den Kunstrasen müsste die Verbandsgemeinde demnach rund 160.000 Euro für den Kunstrasenplatz investieren. Der Haupt- und Finanzausschuss hatte sich bereits mit den Alternativen beschäftigt und favorisierte die Variante, die die Sanierung der Wettkampfanlagen, des Rasenplatzes, den Umbau der Kleinspielfelder sowie die Umgestaltung des Hartplatzes in einen Kunstrasenplatz vorsieht. Die Kosten belaufen sich hierbei auf 1.037.481 Euro. Neben der Förderung für den Kunstrasen sind 40 Prozent Zuschuss als Förderung möglich. Dem Vorschlag des Ausschusses hat jetzt der Rat entsprochen. In der jüngsten Ratssitzung stellte Kurt Seegmüller vom beauftragten Planungsbüro für Sportstätten das Gesamtprojekt vor. Seegmüller erläuterte die einzelnen Maßnahmen im Rahmen des Gesamtprojekts. Das sieht eine Renovierung des bestehenden Rasenplatzes vor, der erhalten bleibt. Die Kosten dafür betragen 50.850 Euro. Darin enthalten ist eine neue Bewässerungsanlage.

    Der Umbau der Leichtathletikanlagen inklusive neuer Kunststofflaufbahn kostet 385.665 Euro. Neu gestaltet werden die beiden Kleinspielfelder, die mit knapp 80.000 Euro zu Buche schlagen. Eine wesentliche Änderung ist dort ein Asphaltplatz, auf dem künftig auch die Verkehrserziehung durch die Polizei Diez für die Grundschulkinder stattfindet. Das bisherige Gelände für die Verkehrserziehung vor dem Stützpunktgerätehaus der Feuerwehr entfällt. Der zweite Platz auf dem Kleinspielfeld bleibt erhalten. Er erhält einen neuen Kunststoffbelag. Die Fläche wird in erster Linie für den Schulsport genutzt. Während das Rasenspielfeld seine Größe behält, füllt der neue Kunstrasenplatz nicht im vollen Umfang die Fläche des jetzigen Hartplatzes. Mit 90 mal 60 Metern ist er jedoch für den üblichen Spielbetrieb geeignet und kann auch auf zwei Feldern quer bespielt werden. Hinzu kommt eine neue Flutlichtanlage (29.500 Euro). Die Sanierung wurde mit der ADD abgesprochen. Um die Zuschüsse zu erhalten, müssen geltende Normen erfüllt werden.

    Die neuen Zuschussanträge werden jetzt von der Verwaltung auf den Weg gebracht. Ende Oktober, Anfang November ist mit der Vergabe der Arbeiten zu rechnen. „Wenn alles so läuft wie geplant, sollte die neue Sportanlage am Schulzentrum mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 fertig sein“, sagte VG-Bürgermeister Volker Satony zum zeitlichen Rahmen.

    Von unserem Redakteur Uli Pohl

    Grundzentrum Hahnstätten nicht im Fusionsgesetz vermerkt

    Der VG-Rat Hahnstätten behandelte in der vorherigen Sitzung den Entwurf des Landesgesetzes zur Fusion der beiden Kommunen zur VG Aar-Einrich. Dazu verfasste die VG eine Stellungnahme. Ein wichtiger Punkt darin: Im Gesetzentwurf fehlte die Zusage, dass die Gemeinde Hahnstätten mit der Fusion Grundzentrum bleibt.

    Vor Kurzem wurde die Stellungnahme in Mainz in einem Gespräch mit der Landesregierung diskutiert. Zwar wurden einige Änderungen vorgenommen, doch ist im Gesetz zur Fusion auch weiterhin die Zusage nicht vermerkt, dass Hahnstätten Grundzentrum bleibt. Das berichtete Volker Satony. up

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