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Diez

Freischneiden nötig: Aartreppe ist erneut komplett zugewuchert

Andreas Galonska

Mehrfach war die Treppe zur Aar in der Nähe der Volksbank in Diez Thema im Stadtrat. Inzwischen muss man erkennen, dass die Natur die enormen Anstrengungen aus der Zeit vor einem halben Jahr wieder zunichtegemacht hat, denn von der zwischenzeitlich freigelegten Treppe ist nichts mehr zu sehen.

Die Natur hat sich schnell ihr Terrain zurückerobert. Von der Freischneideaktion des Bauhofs vor einem guten halben Jahr ist inzwischen nicht mehr viel zu sehen, da der gesamte Abschnitt zugewachsen ist.  Fotos: Andreas Galonska
Die Natur hat sich schnell ihr Terrain zurückerobert. Von der Freischneideaktion des Bauhofs vor einem guten halben Jahr ist inzwischen nicht mehr viel zu sehen, da der gesamte Abschnitt zugewachsen ist. Fotos: Andreas Galonska
Foto: ag

Im Februar ist fast das gesamte Areal von kräftigem Bewuchs befreit worden. Eigentlich sollte die Treppe bei einem Umwelttag der Stadt Diez im März aufgeräumt werden, doch war das wegen der Vorgaben für Freischneideaktionen terminlich nicht möglich. Edgar Groß, der Erste Beigeordnete der Stadt, hatte damals darüber informiert, dass der Bauhof damit beauftragt wurde, den Abgang freizuschneiden, was prompt erledigt wurde. Zudem musste die Stadt Diez auch eingestehen, dass die Arbeit an den steilen Stufen und dem eher unwegsamen Gelände gefährlich für einen Bürgereinsatz hätte werden können.

An einer Treppenstufe konnte man deutlich sehen, wie sehr die Gewächse über die Jahre im Untergrund gearbeitet haben, da sich ein Stamm durch das Gestein gebohrt hatte. Selbst nach der Freischneideaktion waren noch große Reststücke des Stammes zu erkennen. Später sollte geprüft werden, ob die Treppe zur Aar wieder für die Öffentlichkeit begehbar gemacht werden kann.

Im Februar war die Treppe an der Aar noch gut zu erkennen.
Im Februar war die Treppe an der Aar noch gut zu erkennen.
Foto: ag

Stadtbürgermeister Frank Dobra musste kürzlich in einer Ratssitzung zugeben, dass sein Plan zur Einbindung der Nicolaus-August-Otto-Schule leider zu den Akten gelegt werden musste. Der Stadtbürgermeister hatte angeregt, dass NAOS-Schüler im Rahmen eines Projekts an der Umgestaltung des Aar-Zugangs beteiligt werden könnten. Das scheiterte aber daran, dass es in der NAOS keine Berufsschüler aus der Sparte des Baugewerbes mehr gibt.

Die Stadt Diez müsste sich bei weiteren Freischneideaktionen an der Aar wegen der unterschiedlichen Zuständigkeit mit den Fachleuten in der Kreisverwaltung in Bad Ems absprechen, außerdem müsste der Bewuchs – und die abschnittsweise Versandung – mit speziellen Geräten beseitigt werden. Doch das ist alles Zukunftsmusik angesichts des Dschungels, der sich wieder am Aarufer ausgebreitet hat.

Von unserem Redakteur Andreas Galonska

Verschiedene Zuständigkeiten

Auch an anderen Stellen im Bereich der kanalisierten Aar gibt es mitten in der Grafenstadt jede Menge Wildwuchs.

Falls er beseitigt werden sollte, müsste dabei zunächst die Frage der Zuständigkeit geklärt werden. Für die unteren Passagen ist die untere Wasserbehörde (Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises) der Ansprechpartner, für die oberen Abschnitte ist die Stadt zuständig.

ag

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