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Allendorf/Berghausen

Einfache Sanierung: Gelungene Arbeiten an gleich zwei Kreisstraßen im Einrich

Uschi Weidner

Als eine „einfache Sanierung“ oder Kleinmaßnahmen rangieren die beiden Sanierungen im Ortsbereich Berghausen (K 56) und auf der K 55 zwischen Berghausen und Allendorf. Trotzdem macht die Sanierung nicht nur für die Optik eine Menge her. Landrat Frank Puchtler, MdL Jörg Denninghoff, die beiden Ortsbürgermeister Thomas Pfaff (Berghausen) und Lars Denninghoff (Allendorf) sowie Mitglieder der Ortsgemeinderäte, Dieter Petri von der zuständigen Abteilung der Kreisverwaltung, in Vertretung von Bürgermeister Harald Gemmer der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Hans Joachim Schaefer und Rainer Heuser als Technischer Werkleiter der Verbandsgemeindeverwaltung waren gekommen, um sich von der gelungenen Maßnahme zu überzeugen. Thomas Pfaff fand lobende Worte für die ausführende Firma, deren Mitarbeiter stets sehr kooperativ gewesen seien, und für die gute Betreuung durch den Landesbetrieb Mobilität, die Kreisverwaltung und die Verbandsgemeindeverwaltung.

Vertreter des Kreises, der Verbandsgemeinde und den Gemeinden trafen sich jetzt zur Freigabe.  Foto: Uschi Weidner
Vertreter des Kreises, der Verbandsgemeinde und den Gemeinden trafen sich jetzt zur Freigabe.
Foto: Uschi Weidner

Der Ausbau der K 56 war im aktuellen Kreisstraßenbauprogramm nicht enthalten. Der Zustand der Verbindungsstraße zwischen den beiden Gemeinden galt jedoch als sehr schlecht und als nicht mehr verkehrssicher. Die Oberbausanierung erfolgte auf einer Länge von insgesamt 600 Metern. Die Breite der Straße beträgt 5,50 Meter. Die vorhandene Asphaltdeckschicht wurde gereinigt und im Nachgang die Oberbauverstärkung mittels einer neuen zehn Zentimeter hohen Tragschicht und vier Zentimeter hohen Decke hergestellt. Die Asphaltdecke wurde an die vorhandene Pflasterung der Ortsdurchfahrt Allendorf und an die vorhandenen Bankette angepasst. Rund 150.000 Euro kostete die Maßnahme.

Die Baufirma war vor Ort, so bot es sich an, den Synergieeffekt zu nutzen und die K 55 im Kreuzungsbereich der Ortsdurchfahrt Berghausen ebenfalls zu sanieren. Gerade im Kreuzungsbereich wies die Straße ein starkes Rissbild auf. In einer Länge von 240 Metern – die Breite der Straße beträgt ebenfalls 5,50 Meter – wurde die Decke gefräst und die neue Asphaltdecke mit circa vier Zentimeter Höhe aufgebracht und an die Gegebenheiten angepasst. Dies kostete rund 30.000 Euro. Beide Maßnahmen wurden aus Kreisgeldern bezahlt. Den Verbandsgemeindewerken entstanden Kosten von rund 12.000 Euro für die Erneuerung von Hydrantendeckel in der Wasserversorgung, der Verbandsgemeinde 1000 Euro für Schachtdeckel in einem angrenzenden Feldweg. „Die Bauzeit wurde eingehalten, und wir sind unter den veranschlagten Kosten von 193.000 Euro geblieben“, darüber freute sich Dieter Petri. Landrat Frank Puchtler bedankte sich für die lobenden Worte des Ortsbürgermeisters. Nicht immer gebe es bei den vielfältigen Sanierungen und Ausbaumaßnahmen auf 320 Kilometern Kreisstraße lobende Worte. In Berghausen/Allendorf jedoch seien die Maßnahmen, für die wirklich auch Handlungsbedarf bestand, zur Zufriedenheit und Freude – auch der Bevölkerung – abgeschlossen worden.

Von unserer Mitarbeiterin Uschi Weidner

Diez
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