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VG Hahnstätten

"Dein Tag im Aartal": Eine Region macht auf sich aufmerksam

Für die Bürger in der Verbandsgemeinde Hahnstätten sind sie nahezu selbstverständlich, für Auswärtige jedoch sind die touristischen Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung im Aartal etwas Besonderes.

Um diese Möglichkeiten in einem Aktionstag einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, initiierte die Verbandsgemeinde Hahnstätten die Aktion „Dein Tag im Aartal!“.

Sie ging aus dem Erlebnistag im Aartal hervor, mit dem die Städte und Gemeinden auf hessischer und rheinland-pfälzischer Seite des Aartals neben „Fahr zur Aar“ eine zweite Veranstaltung, regelmäßig am 3. Oktober, etablieren wollten, mit der Werbung für den Tourismus im Aartal betrieben werden sollte. Während sich die hessischen Kommunen vor zwei Jahren aus finanziellen Gründen aus dem Erlebnistag im Aartal zurückzogen, hielt die Verbandsgemeinde Hahnstätten am Konzept fest. Daniel Schmidt, Tourismusbeauftragter der VG, entwickelte in Kooperation mit Vereinen und anderen Institutionen ein Programm, in das die Besonderheiten an der unteren Aar integriert wurden. Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr folgte jetzt die Fortsetzung. Und die wurde von zahlreichen Besuchern aus der näheren und weiteren Umgebung gut angenommen. Der Startschuss fiel am alten Bahnhof in Hahnstätten, wo die vier aneinandergekoppelten Draisinen des Arbeitskreises Aartalbahn bei einer Fahrt unter historischen Gesichtspunkten voll besetzt waren. Von Hahnstätten führte der Weg bis nach Rückershausen. Unterwegs erläuterte Reiner Keitsch aus Hahnstätten den Fahrgästen interessante Details aus der Geschichte von Orten entlang der Wegstrecke. Keitsch berichtete über das ehemalige Rathaus von Hahnstätten am Breitenplatz, das wegen des Baus der Aartalbahn abgerissen werden musste, über das Wasserschloss, das Industriegebiet in Zollhaus und natürlich über die Mineralbrunnen entlang der Aar. Über den Tag bot der Arbeitskreis Aartalbahn weitere Draisinenfahrten von Hahnstätten nach Zollhaus und zurück an. Wer in Zollhaus verweilen wollte, für den bot das Kulturhaus Kreml einen Familientag mit Flohmarkt, Musik, Filmen und vielem mehr. Am Kreml fanden die Besucher einen Anschluss zum Märchenwald in Burgschwalbach: Hermann Baum aus Holzheim pendelte mit seinem Traktor und Planwagen zwischen Zollhaus und Burgschwalbach hin und her. Im Märchenwald sorgte der Heimatverein für die Verpflegung der Gäste. Den Aktionstag nutzte der Heimatverein, um ein neues Spielgerät offiziell seiner Bestimmung zu übergeben.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Heimatsammlung in Hahnstätten, wo das Team um Irmgard Degenhardt die Gäste zu einer Entdeckungsreise im Museum einlud. Eine überwältigende Resonanz fand die Führung auf der Burg Hohlenfels am Nachmittag. „So viele Leute hatten wir noch nie“, sagte Burgherr Hanns Hemann, als der Strom der Besucher nicht abreißen wollte. Zwischen 70 und 80 Gäste aus allen Generationen ließen sich die Geschichte der Burg erläutern. Und für Kunstliebhaber hatte das Museum „Initium et Finis“ in Lohrheim geöffnet, wo die Kinder bei einem Workshop mitmachen konnten. up

Diez
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