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    Bischof erneut im Chat: Georg Bätzing stellt sich im Netz den Fragen

    Der Bischof von Limburg, Georg Bätzing, hat es erneut getan: Er hat sich eine Stunde lang den Fragen der Internet-Community gestellt. Bereits im März hatte es einen Chat mit dem Bischof gegeben, ein Jahr nach seiner Weihe nun den zweiten. Thematisch ging es um das erste Jahr des Bischofs im Bistum Limburg, aber auch Fragen nach der Zukunft der Kirche oder grundsätzliche Glaubensfragen sind gestellt worden. Eine Neuerung gab es zudem: Während beim ersten Chat die Fragen nur live gestellt werden konnten, gab es diesmal die Möglichkeit, über die verschiedenen Kommunikationskanäle, die das Bistum Limburg nutzt, bereits vorher Fragen einzureichen.

    Bischof Georg Bätzing nutzt auch die modernen Kommunikationskanäle im Internet, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.  Foto: Bistum Limburg
    Bischof Georg Bätzing nutzt auch die modernen Kommunikationskanäle im Internet, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.
    Foto: Bistum Limburg

    Bätzing erreichten Fragen aus Pfarrgemeinderäten, aus Schulklassen und auch von Kindern einer Kita. Die Kinder fragten den Bischof, warum Gott so wichtig sei. Er müsse das doch wissen, schließlich sei er ein Experte über Gott. „Kinder sind oft die viel besseren Experten über Gott“, antwortete der Bischof. Er sprach davon, dass er über die Fragen von Kindern staune. Zudem ermutigte er die Kinder, weiter nach Gott zu fragen und miteinander zu sprechen. Auch die Erwachsenen könnten etwas von den Kindern lernen, nämlich offen zu sein und zu vertrauen, dann könnten die Menschen selbst mehr lernen über Gott. Gott habe die Menschen als sein Ebenbild geschaffen. Und weil die Menschen ihm so wichtig seien, sei er so wichtig für die Menschen.

    Ein weiteres Thema war die Frage nach der neuen Bistumsstruktur, der Gründung von neuen Pfarreien. Dazu sagte der Bischof: „Es ist ein neues Verständnis vom gemeinsamen Kirche-Sein. Nichts Lebendiges muss wegen einer neuen Struktur sterben.“ Vielmehr ermutigte er die Gläubigen dazu, die Pfarreien als Chance zu sehen und Schwerpunkte zu setzen. Dazu sei ein größerer Raum viel besser geeignet. Die Wege für die Zukunft im Bistum Limburg seien gebahnt, jetzt gelte es, die neuen Strukturen mit Inhalten zu füllen. „Weite Räume sind eine Riesenchance“, sagte Bätzing mit Blick auf Angebote für Kinder, Familien oder Jugendliche.

    Zum Abschluss des Chats, einer Stunde voller Fragen, sprach Bätzing über seine eigene Spiritualität. „Für mich ist das Gebet die Quelle, aus der heraus ich lebe. Und Gebet ist für mich die Erfahrung, ich gebe Gott meine Zeit, ich stelle mich vor Gott. Ich bete mit den Psalmen, ich bete frei, ich bete Rosenkranz, das ist mein persönliches Lieblingsgebet. Und ich erfahre da, Gott ist in meinem Leben präsent. Das ist nichts, was mich erschüttert, sondern das ist wie Boden unter meinen Füßen“, sagte der Bischof.

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