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    Kreis Ahrweiler

    Wettbewerb in sechs Kategorien: Ahrweine des Jahres 2016 sind gekürt

    Es ist wie eine Oskarverleihung in der Weinwelt des Ahrtals. Entsprechend spannend war am Montagabend die Bekanntgabe der Ahrweine des Jahres 2016 im Kundencenter der Kreissparkasse Ahrweiler (KSK), wo die Stars in sechs verschiedenen Kategorien von den Veranstaltern, International Wine Institut (IWI) und Kreissparkasse, gekürt wurden.

    Von unserer Redakteurin Beate Au

    Auf dem Treppchen landeten neben renommierten Winzern und Genossenschaften auch kleine, weniger bekannte Erzeuger. 26 selbstvermarktende Winzer und drei Genossenschaften hatten 140 Weine angestellt. Ein Rekord, über den sich KSK-Vorstand Dieter Zimmermann besonders freute. Die reduzierte Anstellungsgebühr zeigte Wirkung. "Der Weinpreis wird dadurch ist besonders repräsentativ", sagte IWI-Chef Alexander Kohnen.

    Auf Platz eins in der Kategorie Kultwein (Spätburgunder von großem internationalen Format) schaffte es der 2013er Dernauer Pfarrwingert von der Weinmanufaktur Heiner aus Dernau. Der beste Premiumwein (Spätburgunder mit höchster Qualität) kommt vom Weingut Franz Coels aus Ahrweiler. Es ist der Primus F. aus der Lage Ahrweiler Rosenthal. In der Kategorie Klassiker (traditionelle Weine mit sehr gutem Preis-Genuss-Verhältnis) räumte die Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr den ersten Preis ab mit ihrem 2014er Ahr-Spätburgunder Qualitätswein. Den Sonderpreis "Bester Frühburgunder" holte mit einem 2012er Marienthaler Rosenberg das Weingut Peter Kriechel in Ahrweiler. Der beste Riesling des Ahrtals kommt aus dem Weingut Burggarten in Heppingen und der beste Blanc de Noir aus dem Weingut Max Schell in Rech.

    Bei der Prämierungsfeier, die von Ahrweinkönigin Theresa Ulrich und der Repräsentantin des Ahrtals zur Wahl der Deutschen Weinkönigin, Michelle Skruth, eröffnet wurde, hatten die rund 120 Gäste die Gelegenheit, die Elitetropfen aus dem Ahrtal zu verkosten. Sie waren von einer Jury ausgewählt worden, die sich aus regionalen, nationalen und internationalen Weinexperten zusammensetzt. Den Prüfungsvorsitz hatte Carsten Henn, stellvertretender Chefredakteur des Gault Millau. Anne Krebiehl, Master of Wine, kam zur Bewertung der Weine aus London. Weinhändler Volker Danko und Sternekoch Hans Stefan Steinheuer repräsentierten das Ahrtal. Die Weinjournalisten und Blogger Ralf Kaiser und Gerald Franz gehörten dazu und erstmalig auch ein Ahr-Winzer: Als Vorjahressieger in der Kategorie Kultwein hat sich Frank Adeneuer automatisch als Juror qualifiziert. Die Jury verkostete die Weine blind und bewertete sie nach einem internationalen 100-Punkte-Schema. Die Organisation lag beim IWI.

    Landrat Jürgen Pföhler sieht in dem Wettbewerb eine große Chance für die Ahrwinzer, sich mit diesem Aushängeschild auch überregional zu positionieren.

    Wettbewerb "Ahrweine des Jahres 2016": Klasse statt MasseAusgezeichnet: Die Ahrweine des Jahres 2016
    Bad Neuenahr-Ahrweiler
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