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Sinzig-Westum

Unschlagbar gut: Riesengaudi bei Schlag die Möhre

Bravo: Schlag die Möhre, der witzige Wettstreit unter Sinzigs Stadtteilen, war auch bei seiner dritten Auflage ein Riesenspaß. In Westum in der Galters nahmen die Gäste aus Koisdorf, Bad Bodendorf und Sinzig die Herausforderung aus dem Murreland Westum allerdings sehr ernst. Die Möhren konnten zwar erneut mit einer Eins-A Vorbereitung der tollen Spiele und mit ihren Tanzformationen punkten, waren jedoch bei der Bilanz am Ende weit abgeschlagen.

Knapp fünf Stunden maßen sich die Kontrahenten in 15 Disziplinen – und gaben wirklich alles.
Knapp fünf Stunden maßen sich die Kontrahenten in 15 Disziplinen – und gaben wirklich alles.
Foto: Vollrath

Knapp fünf Stunden lang dauerte der Spielmarathon, bei der sich die Kontrahenten bei 15 Durchgängen messen mussten. Das Fiese: Mit jeder Aufgabe erhöhte sich auch die Punktevergabe, sodass es den Löhndorfern letztlich nichts nutzte, dass sie ganze sechs Spiele für sich entschieden hatten. Am Ende hatte der Titelverteidiger Sinzig mit drei gewonnenen Durchgängen die Nase vorn und staubte das Preisgeld in Höhe von 500 Euro ab. Dabei hatte es für die Löhndorfer, die immerhin 300 Euro mit nach Hause nehmen können, so gut angefangen. Gleich bei den ersten drei Spielen bewiesen sie Köpfchen und ganzen Körpereinsatz. Zunächst puzzelten die beiden Mädels aus dem Team als schnellste, beim Luftballon zerplatzen lassen ohne Hände waren sie die Fixesten, und als es beim Ratespiel Blamieren oder Kassieren um Allgemeinwissen ging, gewannen sie verdient am Buzzer. Ebenso beim Erraten bekannter Deutscher und beim Bilder-Teekesselchen und schließlich beim Teelichter an- und ausmachen im Akkord waren es die Entsandten aus dem Rosendorf, die die Runde für sich klarmachten.

Sinzig hingegen trumpfte beim Säckchen schießen auf. Auch als zwei Mitglieder der jeweiligen Mannschaften durch einen Zaun Luftballons in einer bestimmten Größe aufzublasen hatten, lagen die Kontrahenten aus der Kernstadt ganz knapp vor Bad Bodendorf vorn. Den Koisdorfern ging bei dieser Disziplin leicht die Puste aus, dafür bewiesen sie das ruhigste Händchen beim Reifenwerfen und mit großem Vorsprung darin, einen Tennisball durch mehrere Plastikrohre und in ein Glas zu befördern.

Leichte Irritationen gab es beim kniffligen Suchspiel, bei dem es galt, genau drei gleiche Tiere auf einem Bild auszumachen. Sinzig entdeckte einen Esel, der eigentlich mehr aussah wie das von den Bad Bodendorfern beschriebene Pferd, während die Löhndorfer darin ganz klar ein Einhorn erkannten. Hier sprach Notar Stefan Schuck, der gemeinsam mit dem Landtagsabgeordnetem Guido Ernst den Schiedsrichter gab, ein Machtwort im Sinne der Sinziger. Dennoch verbuchten hier die Bad Bodendorfer ihren zweiten Erfolg, nachdem ihre Fußball-Talente beim Doppelpass ihre Gegner des Platzes verwiesen hatten. Äußerst schnell hatten die Teams sowohl im Gucken als auch im Rechnen zu sein, als Punkte auf rasant über die Leinwand krabbelnden Marienkäfern zu zählen waren. Sowohl hierbei, als auch beim vorletzten Spiel – dem äußerst amüsanten Rammeln, bei dem Männlein und Weiblein Luftballons zwischen sich zerquetschen mussten – konnten sich die Sinziger nach ihren Siegen mit 37 Punkten den entscheidenden Vorsprung vor Löhndorf sichern, die sich bis dahin fleißig auf 36 Punkte herangearbeitet hatten.

Doch keiner der beiden, sondern Bad Bodendorf war es schließlich, das das Finalspiel für sich entschied. In einer Reihe aufgestellt galt es, das Feuer einer Wunderkerze an den nächsten weiter zu übertragen und einen mit Glitzerzeug gefüllten Riesen-Ballon zum Zerplatzen zu bringen. An KG-Chef Rudi Fuchs war es schließlich, dem Organisationsteam um Simone Gasper und Bernd Fuchs, das schon seit dem Frühherbst mit den Vorbereitungen des Spektakels zugange gewesen war, ein großes Lob und Dank auszusprechen. Nächstes Jahr will übrigens auch der Ortsteil Franken mitmachen, wie Ortsvorsteherin Helga Schmitt-Federkeil ankündigte.

Von unserer Mitarbeiterin Judith Schumacher

Bad Neuenahr-Ahrweiler
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