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Kreis Ahrweiler

Trickdieb in Sinzig: Älteres Ehepaar bestohlen

Trickdiebe in Sinzig, Autodiebe in Oberwinter. Schüsse aus einem fahrenden Auto an der Landesgrenze und ein Einbruch in Altenahr – wahrlich nicht langweilig wurde es der Polizei im Kreis am Wochenende.

Blaulicht
Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei leuchtet.
Foto: Stefan Puchner/Archiv – dpa

Einem üblen Trickdiebstahl ist ein älteres Ehepaar im Sinziger Talendweg am Samstag zum Opfer gefallen. Mit der Behauptung, er sei von den Stadtwerken, stellte sich der Täter den alten Leuten an der Haustür vor. Im unteren Bereich der Straße sei ein Rohrbruch und im gesamten Haus müsste das Wasser abgestellt werden, erklärte er und verschaffte sich so Zugang zum Haus.

Während der Ehemann im Keller auf die Anweisungen des Mannes wartete, sollte die Ehefrau Brauchwasser abfüllen, um die Zeit des abgedrehten Wassers zu überbrücken. In der Zwischenzeit entwendete der Täter diversen Schmuck im Schlafzimmer des Ehepaars. Die Hausbewohner beschrieben den Mann als äußerst zuvorkommend und höflich, Ende zwanzig, schlank und zirka 1,70 Meter groß. Er trug eine Kappe, eine helle Hose und ein Kapuzensweatshirt.

Als die Bewohner eines Einfamilienhauses in Altenahr am Samstagabend zurückkehrten, stellten sie fest, dass in ihr Anwesen eingebrochen worden war. Die unbekannte Täter gelangten nach dem Aufhebeln der Terrassentür in das Haus und durchsuchten dort in verschiedenen Zimmern diverse Schränke und andere Behältnisse. Zur konkreten Beute konnten die Opfer noch keine Angaben machen. Der Sachschaden am Haus beläuft sich auf rund 1000 Euro.

In Oberwinter wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Pkw VW-Touran, Farbe braun, gestohlen. Das Fahrzeug wurde gegen 18 Uhr vom Eigentümer auf dem öffentlichen Parkplatz am Pferdeweg abgestellt. Die Polizei Remagen fragt nun, wer möglicherweise Hinweise zur Tat geben kann, Tel. 02642/938 20.

Schüsse aus einem fahrenden Auto riefen am Freitagabend in Bonn-Mehlem die Polizei auf den Plan. Um 21.10 Uhr hatten Anrufer per Notruf 110 der Einsatzleitstelle der Bonner Polizei mitgeteilt, dass soeben auf der Mainzer Straße mehrere Schüsse aus einem fahrenden Auto abgegeben wurden. Sofort wurden mehrere Streifenwagen dorthin beordert und eine Fahndung nach dem verdächtigen Pkw eingeleitet. Streifenwagen der Bad Godesberger Polizeiwache kontrollierten kurze Zeit später auf der Koblenzer Straße den verdächtigen Pkw.

Im Pkw befanden sich drei Männern im Alter von 18 und 19 Jahren. Im Hosenbund des 19-jährigen Beifahrers steckte eine Schusswaffe. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelt. Aus dieser, so der bisherige Ermittlungsstand, waren vermutlich die drei Schüsse abgegeben worden. Die Waffe und der Pkw wurden zur Beweissicherung sichergestellt. Die drei jungen Männer mussten die Beamten ins Polizeipräsidium begleiten. Dort wurden ihre Personalien festgestellt. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Anzeigenerstattung wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Zuvor hatten Beamte der Godesberger Wache im Rahmen der Spurensicherung auf der Mainzer Straße noch drei Patronenhülsen aufgefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an. Durch das zuständige Straßenverkehrsamt, das von der Polizei über das Geschehen Kenntnis erhält, wird geprüft, ob der Fahrer die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen besitzt.

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