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    Straßenbau: Kempenich hat im nächsten Jahr viel vor

    Was den sanierungsbedürftigen Zustand von Straßen angeht, kann Kempenich mit höher klassifizierten Verkehrsadern in der Umgebung durchaus mithalten. Aber noch mehr als bei Kreis und Land mangelt es bei der Ortsgemeinde an finanzieller Ausstattung, um die eklatanten Schäden und Mängel auf einen Schlag zu beheben. Daher hat man in Kempenich eine Prioritätenliste angelegt, die nunmehr Zug um Zug abgearbeitet werden soll – immer mit dem Blick auf die Finanzierbarkeit bei anhaltend klammer Kassenlage.

    Es hat sich in den zurückliegenden Monaten einiges getan am Kinderspielplatz in Engeln. Nach Abschluss der noch ausstehenden Arbeiten dürfte der Platz im Oktober freigegeben werden.
    Es hat sich in den zurückliegenden Monaten einiges getan am Kinderspielplatz in Engeln. Nach Abschluss der noch ausstehenden Arbeiten dürfte der Platz im Oktober freigegeben werden.
    Foto: Hans-Josef Schneider

    Das Straßen- und Wege-Ausbauprogramm für 2018 sieht recht üppig aus. „Aber das ist alles nur geplant“, gab Ortsbürgermeister Stefan Friedsam bei der jüngsten Ratssitzung zu bedenken. „Die Realisierung wird davon abhängen, ob Maßnahmen gefördert werden und was der kommende Haushaltsplan zulässt.“ Geschoben werden muss der für dieses Jahr vorgesehene Ausbau der Burgstraße entlang des neuen Edeka-Parkplatzes. Auf der Agenda für 2018 stehen der Kreuzungsbereich Burgstraße/L 83 und als Gemeinschaftsprojekt mit der Gemeinde Spessart die Sanierung der Zufahrt zum Gewerbegebiet.

    Einen Ausbau dringend nötig hat der Abschnitt des Wirtschaftsweges zwischen der B 412 und der Circle-CN-Ranch. Eine punktuelle Instandsetzung erweist sich wegen des sehr schlechten Zustandes als nicht sinnvoll. Wie sich herausgestellt hat, ist der Ausbau nach Rücksprache mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum grundsätzlich förderungsfähig – und zwar als Maßnahme eines zukunftsorientierten landwirtschaftlichen Verbindungswegenetzes. Je nach Einstufung und Priorität besteht die Chance auf einen Fördersatz von bis zu 75 Prozent. Vor diesem Hintergrund wurde die Verwaltung mit der Planung und der Antragstellung beauftragt. Zwischenzeitlich wurden bereits einige Stellen ausgebessert, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

    Schließlich sollen 2018 weitere Straßen und Teilabschnitte im DSK-Verfahren (dünne Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise wie zuletzt bei der Verbindungsstraße zwischen Brenk-Fußhölle und Bahnhof Engeln) saniert werden. Einzelheiten werden im Bauausschuss besprochen. „Ende September oder Anfang Oktober werden die Bereiche drankommen, die für dieses Jahr eingeplant sind“, so Friedsam. Hierbei handelt es sich um die Hinterdorfstraße, den Entenpfuhl, den unteren Abschnitt der Beunstraße und die Burgstraße in Richtung Sportplatz. Die vorbereitenden Arbeiten (wie das Anheben der Kanaldeckel) wurden bereits vor einiger Zeit abgeschlossen.

    Bisher war es üblich, dass Wasserzweckverband und Abwasserwerk unterschiedlich abrechneten, wenn sie an der Wiederherstellung von Gemeindestraßen beteiligt waren. Die Berechnung wird an die Rahmenverträge der Straßenbaulastträger von Landes- und Kreisstraßen angepasst und pauschalisiert. Aufgrund der unterschiedlichen Bauklassen werden bei Gemeindestraßen nur 85 Prozent der jeweiligen Kostenpauschale zugrunde gelegt.

    Für die Gestaltung des Walderlebnistages sind großzügige Spenden von mehr als 600 Euro eingegangen, der Annahme stimmte der Rat zu. Der Ortschef informierte über das Scheitern des Windenergie-Gemeinschaftsprojekts mit Landesforsten Rheinland-Pfalz. „Von dem Traum, unsere Schulden mittelfristig durch Erlöse aus Windkraftanlagen abbauen zu können, müssen wir uns endgültig verabschieden“, so der Ortschef. „Mehrere Anläufe haben gezeigt, dass wir keine Chance haben.“

    Ein Einwohner wollte wissen, wann die Kinder von Engeln endlich ihren neuen Spielplatz benutzen dürfen. „Wir hoffen, dass er im Oktober freigegeben werden kann“, sagte Ortsvorsteher Jens Schäfer, der auch den Grund für die zeitliche Verzögerung nannte. „Fast alle Arbeiten erfolgen in Eigenleistung. Es muss noch Rasen eingesät und die Einzäunung erneuert werden.“

    In der Einwohnerfragestunde kamen zudem verschmutzte Einläufe und Kanalschächte im Gewerbegebiet und Risse in Kanaldeckeln im Neubaugebiet Beun-Kleeberg zur Sprache. Dominik Schmitz wollte wissen, wann das Anfangsstück des Kreuzweges von der Marienburg aus wieder genutzt werden kann. „Der Bauzaun steht jetzt schon sehr lange. Wenn auf Dauer nichts passiert, müssen wir die ersten Stationen versetzen.“ Am Freitag, 22. September, präsentiert Kabarettist Jupp Hammerschmidt sein neues Programm. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im Bahnhof.

    Von unserem Mitarbeiter Hans-Josef Schneider

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