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Rock am Ring: Und dann kam der große Stau

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Gründe für das Stocken gab es gleich mehrere. Zum einen sind es immerhin rund 80 000 Menschen, die zum Ring pilgern. Das sorgt allein schon für Stau. Zum anderen hatte die Polizei an mehreren Stellen ihre Zelte aufgeschlagen. Weniger, um es den Musikfans gleich zu tun, mehr, um Fahrzeuge und Insassen nach Drogen, Waffen sowie anderen verbotenen oder gefährlichen Dingen zu untersuchen. Herausgewunken wurden dabei nicht nur die "üblichen Verdächtigen". Auch allein reisende junge Frauen, ausländische Fahrzeuge oder auffallend schwer beladene Vehikel mussten sich der Kontrolle unterziehen.

Dem Ziel ein Stückchen nähergekommen, sorgte die Verteilung der zig Tausend Autos auf die vielen Parkplätze für weitere Verzögerungen. Mittels Lautsprecherdurchsagen wurden zwar Hinweise auf andere freie Parkflächen gegeben, ein Grund zur Weiterfahrt war dies für viele jedoch nicht. Denn die seit einigen Jahren vollzogene Trennung von Parken und Campen stellt die Fans vor eine logistische Herausforderung: Alles, was zum Campen benötigt wird, muss nämlich eigenhändig auf den Platz getragen werden. Wohl dem also, der mit großem Freundeskreis oder gar einem Handkarren in die Eifel gereist war.

Bereits am Dienstag hatten die ersten Fans die Anfahrt zum Nürburgring in Angriff genommen, ihr Revier abgesteckt und die Zelte aufgeschlagen. Von da an gilt – bis einschließlich der Nacht von Sonntag auf Montag – für die meisten nur ein einziges Motto: Party, Musik und gute Laune. Aus unzähligen Musikboxen dröhnen die Songs der jeweiligen Lieblingsbands. Ein Steak nach dem anderen wandert auf den Grill, und auch die altbewährte Dosensuppe wurde gleich mehrfach gesichtet. Schnell werden Freundschaften geschlossen, national wie international. Denn schließlich hat man ein gemeinsames Ziel: Rock am Ring.

Waren Mittwoch und Donnerstag noch als "Warm up" zu verstehen, so ist seit Freitagnachmittag das Rennen freigegeben. Bis zum Sonntag sorgen rund 90 Bands, verteilt auf drei Bühnen, für lautstarke Unterhaltung und bestes Open-Air-Festival-Feeling. Bleibt im Grunde nur zu hoffen, dass in diesem Jahr das Wetter endlich einmal bis zum Finale durchhält und die Fans nicht wieder ein "Eifel-Woodstock" erleben müssen. Von unserem Mitarbeiter Andreas Wetzlar

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