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    Oberzissen feiert: Auch das Brohltal kann Weinfest

    „Weinfest im Brohltal – das gibt’s nur einmal“, brachte es Verbandsbürgermeister Johannes Bell auf den Punkt. Und zwar in Oberzissen, wo der hiesige Heimatverein die Veranstaltung vor zwei Jahren aus der Taufe gehoben hat. Bei der dritten Auflage am Sonntag lachte die Sonne mit den Weinfestbesuchern um die Wette.

    Hoher Besuch (von links): Oberzissens Ortsbürgermeister Eugen Schmitt und der zweite Vorsitzende des Heimatvereins Dieter Speicher begrüßten die die Walporzheimer Weinmajestäten Lisa-Marie Fuchs, Anne Lanzerath und Nadja Mauer zusammen mit Verbandsbürgermeister Johannes Bell.  Fotos: Sülflohn
    Hoher Besuch (von links): Oberzissens Ortsbürgermeister Eugen Schmitt und der zweite Vorsitzende des Heimatvereins Dieter Speicher begrüßten die die Walporzheimer Weinmajestäten Lisa-Marie Fuchs, Anne Lanzerath und Nadja Mauer zusammen mit Verbandsbürgermeister Johannes Bell. Fotos: Sülflohn

    Mit dem Bilderbuchwetter zu rechnen war dabei nicht unbedingt – noch bei Dauerregen hatten die Helfer des Heimatvereins am Samstag die abschließenden Aufbauarbeiten bewerkstelligt. Doch das Glück war mit den Tüchtigen, denn am Veranstaltungstag selbst zeigte sich der noch junge Oktober von seiner goldenen Seite.

    Dass das Oberzissener Weinfest ein ganz besonderes Flair hat, hat sich längst im ganzen Brohltal herumgesprochen. Und folgerichtig quoll der gemütliche Festplatz unterhalb des kleinen „Weinbergs“ an der Alten Schule schon am Nachmittag beinahe über vor Gästen. „Mit diesem Besuch haben wir überhaupt nicht gerechnet“, bemerkte der Vorsitzende des Heimatvereins, Hubert Harzen. Mit Argusaugen behielt er die Weinvorräte im Blick, um rechtzeitig für Nachschub zu sorgen, bevor die guten Tropfen von der Ahr, vom Mittelrhein und aus der Pfalz zur Neige gehen konnten.

    Oberzissen stand am Sonntag ganz im Zeichen des Weins.
    Oberzissen stand am Sonntag ganz im Zeichen des Weins.
    Foto: Uwe Sülflohn

    Eigenen Wein hat Oberzissen zwar nicht, dafür aber eine Weinbautradition, die erst mit dem Einfall der Reblaus in den Weinbergen im Brohltal ihr Ende fand. An diese Tradition erinnert das Weinfest des Heimatvereins – auch ohne eigene Weinkönigin, die das Fest zieren könnte. Doch wo es keine eigene Weinmajestät gibt, kann auswärtiges Personal aushelfen. Und so kam es, dass diesmal die Bachemer Weinkönigin Annalena Doll und ihre Prinzessinnen dem Fest ihre Aufwartung machten. Und nicht nur die: Am Nachmittag schaute auch die Walporzheimer Weinkönigin Anne Lanzerath mit ihren Weinprinzessinnen Nadja Mauer und Lisa-Marie Fuchs vorbei. Letztere hatten quasi ein Heimspiel: Nadja Mauer kommt aus Wehr, Lisa Fuchs aus Niederlützingen, und beide arbeiten sie bei der Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal.

    Angesichts dessen ging bei deren Chef Johannes Bell die Fantasie ein bisschen durch: „Eine eigene Weinkönigin – das ist dann im nächsten Jahr das Ziel“, meinte er augenzwinkernd. Den Weinfestbesuchern war aber wohl egal, wo die Weinmajestäten nun ganz genau herkamen. Bei Wein und Bier, Kaffee und Kuchen, kräftigen Winzerfladen und Livemusik vom Blasorchester Brohltal und der Coverband Gate 5 amüsierten sie sich prächtig.

    Von unserer Mitarbeiterin Petra Ochs

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