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    Nürburgring: Hoffmann ist neuer Betriebsratsboss

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    Kämpfen gegen den massiven Stellenabbau am Nürburgring: (von rechts) der neue Betriebsratsboss Heinz Hoffmann, Verdi-Chef Frank Bsirske (bei seinem Besuch im Juni am Ring), Ex-Betriebsratschef Manfred Strack und Verdi-Gewerkschaftssekretär Jürgen Rinke-Oster. 
Foto: Jan Lindner
    Kämpfen gegen den massiven Stellenabbau am Nürburgring: (von rechts) der neue Betriebsratsboss Heinz Hoffmann, Verdi-Chef Frank Bsirske (bei seinem Besuch im Juni am Ring), Ex-Betriebsratschef Manfred Strack und Verdi-Gewerkschaftssekretär Jürgen Rinke-Oster.
    Foto: Jan Lindner - Honorarfrei

    "Diese Immobilie gehört ja der Nürburgring GmbH, dem Land", sagt Gewerkschaftssekretär Jürgen Rinke-Oster, der gestern mit dem Betriebsrat und Verdi-Kollege Jürgen Jung das Gespräch mit dem NAG-Management am 12. Januar vorbereitet hat. Hans-Joachim Koch, Geschäftsführer der Nürburgring GmbH, habe die Genehmigung signalisiert. Rinke-Oster: "Aber wir fragen förmlich bei der NAG an." Selbige hat von der Veranstaltung nur aus den "Medien erfahren", wie NAG-Sprecher Karl-Heinz Steinkühler sagt. "Da es sich offenkundig um eine gewerkschaftliche Demonstration auf dem Betriebsgelände der NAG handelt, müsste sie genehmigt werden."

    Niedergeschlagen waren die elf Mitglieder des Betriebsrats der NAG gestern anfangs schon, als sie sich mit zwei Vertretern der Gewerkschaft Verdi trafen. Doch ziemlich schnell sei die Stimmung kämpferisch geworden, wie Verdi-Mann Jung sagte. Spätestens, als Hoffmann einstimmig zum neuen Betriebsratsboss gewählt wurde.

    Nach dem Wechsel an der Spitze stellt Verdi-Mann Jung keine Veränderungen fest: "Die Gruppe festigt sich immer mehr, stellt kritische Fragen. Wir erarbeiten nun ein Zukunftskonzept für den Ring, das ohne großen Personalabbau auskommt." Wie NAG-Sprecher Steinkühler auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, will die Geschäftsführung insgesamt 141 Stellen abbauen: 59 Personen würde betriebsbedingt gekündigt, "der übrige Stellenabbau wird über auslaufende Zeitverträge geregelt". Verdi geht davon aus, dass 173 Personen vom Verlust ihres Arbeitsplatzes bedroht sind.

    Von unserem Redakteur Jan Lindner

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