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Bachem

Narrenumzug: Bachem eröffnet den Reigen

Ja ist denn schon wieder Rosenmontag? So dachten nicht wenige Mitbürger am Samstag erstaunt. Nein, war es nicht, aber in Bachem ist man in karnevalistischen Dingen immer der Zeit etwas voraus. Die KG Rot-Weiß des Frühburgunderortes eröffnete sprichwörtlich mit Pauken und Trompeten den Straßenkarneval 2018 in der Kreisstadt und so lief bereits am Samstag der erste Fastnachtszug über die Straßen.

Hinter den Kulissen hatten Petra Münch als KG-Vorsitzende sowie die Zugleiter Ulrich Stieber und Christoph Heinen eifrig zu tun, alle Zugteilnehmer in den 18 Gruppen entlang der Neuenahrer Straße in die richtige Reihenfolge zu bringen. „Alles nicht so einfach“, so der Kommentar von Ulrich Stieber, denn die meisten der bunt kostümierten Narren kamen schon ausgelassen und voller Vorfreude an.

So war es eine strahlende Prinzessin, in diesem Fall die Kindertollität Lara I. (Fössel), die hoch auf ihrem riesigen Festwagen fröhlich der Narrenschar zuwinkte. „Wir wollten den Nachwuchs in die Mitte des Geschehens stellen“, so hieß es, denn Nachwuchs, darum müssen die Karnevalsgesellschaften kämpfen wie jede andere Organisation auch. Und noch etwas stand im Zentrum des Interesses, und das war die Beleuchtung der Sankt-Anna-Kapelle.

Wer gern auch einmal mit einem Orden um den Hals Eindruck machen wollte, konnte den Sessionsorden der KG zugunsten der neuen Lampen im historischen Gotteshaus käuflich erwerben. Das war aber nicht der Grund, dass die PiRo`s (Angehörige der Pfarrgemeinden St. Pius/Rosenkranz) wieder mit einer ebenso großen wie bunten Narrenschar am Umzug teilnahmen. In Bachem ist das Tradition, die Kirche gehört zum Dorf, genau wie Bürgerverein und Männergesangverein.

Reichlich erschienen trotz des nicht ganz so freundlichen Wetters die Narren zum Feiern am Wegesrand. Besonders für die Kinder war die unglaubliche Menge an „Kamelle“ zusätzlicher Anreiz. Dicht gedrängt standen die gut gelaunten Menschen entlang des Zugweges und staunen darüber, dass ein eigentlich recht kleiner Ort einen solchen Fastnachtszug auf die Beine stellen kann.

Zentraler Punkt des Zugweges war der Platz vor dem Winzerverein. Hier stand Zugsprecher Ulrich Stieber auf einem Podest und begrüßte die Gruppen. Schmucke Wagen, Fußgruppen und Musikkapellen schlängelten sich genau drei Mal an diesem Platz vorbei. Vorweg die Männer der Feuerwehr aus Ahrweiler, die mit ihrem Blaulicht den Zug ankündigten. Der Spielmannszug des Funkenkorps aus Heimersheim, die Dorfmusikanten aus Bengen, der Spielmannszug Ahrklänge sowie die Ahrtaltramps sorgten dafür, dass alle Funken, Clowns, Zigeuner, Mexikaner, Indianer, Hexen, Engel und Erdbeeren nicht aus dem Tritt kamen und heil die After-Zoch-Party im Winzerverein erreichten.

Jochen Tarrach

Bad Neuenahr-Ahrweiler
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