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    Malu Dreyer in Bad Neuenahr: Lob im Umgang mit Flüchtligen

    Zum Neujahrempfang begrüßten die Genossen im Kreis Ahrweiler die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

    K-Lokal
Malu Dreyer kam zum Neujahrsemfpang in den Kreis Ahrweiler.
    K-Lokal Malu Dreyer kam zum Neujahrsemfpang in den Kreis Ahrweiler.
    Foto: Hans-Jürgen Vollrath

    Beginn eines neuen Jahres bekommt Malu Dreyer eine Statistik vorgelegt: 867 Rheinland-Pfälzern hat die Ministerpräsidentin im vergangenen Jahr zum 100. Geburtstag gratuliert. Für Dreyer wird mit dieser Zahl fassbar, was demografischer Wandel bedeutet: Die Gesellschaft wird immer älter. Dies war eines der Themen, die sie ansprach beim Neujahrsempfang der SPD in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

    Zu den Genossen nach Bad Neuenahr-Ahrweiler kommt Malu Dreyer immer wieder gern. Nicht nur, weil sie Rudi Frick, ehrenamtlicher Beigeordneter der Kreisstadt und Awo-Bezirksvorsitzender, gefühlt „schon hundert Jahre" kennt. Sie fühlt sich hier willkommen. Auch diesmal war es wieder eine herzliche Atmosphäre, die der Ministerpräsidentin im Seta-Hotel Bad Neuenahr entgegenschlug.

    Eingeladen hatten der SPD-Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler, die SPD-Kreistagsfraktion, der SPD-Kreisverband und der Regionalverband Ahrweiler der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik. Gekommen waren darüber hinaus zahlreiche Mandatsträger aus den Kommunen, die drei Landtagsabgeordneten von SPD und Grünen aus dem Ahrkreis sowie weitere Interessierte.

    Auch wenn es der Ministerpräsidentin in ihrer Ansprache vornehmlich um Landespolitik ging, um soziale Balance und Zukunftsperspektiven für junge Leute, so kam sie doch nicht umhin, auf das Attentat in Paris einzugehen. „Wir müssen aufpassen, dass in unserem Land keine Ressentiment geschürt werden", warnte Dreyer. Aber auch die Frage der Inneren Sicherheit stelle sich. Deshalb habe der Innenminister just an diesem Freitag ein großes Sicherheitspaket verkündet, das unter anderem eine bessere Ausstattung für Spezialkräfte vorsieht. Gleichwohl: „Es gibt in Rheinland-Pfalz keine Anhaltspunkte für besondere Gefahr", betonte sie. Polizei und Verfassungsschutz leisteten sehr gute Arbeit.

    Großes Lob zollte die Ministerpräsidentin der Bevölkerung für den Umgang mit Flüchtlingen. Dass sich so viele ehrenamtlich engagierten, erfülle sie mit Stolz. Land und Kommunen stünden vor großen Herausforderungen. Zu den größten Herausforderungen der Zukunft gehöre die Digitalisierung und der demografische Wandel. „Die Herausforderung daran ist, dass wir zu wenig junge Leute haben", machte Dreyer deutlich. Das bekomme die Wirtschaft deutlich zu spüren. Besonders Fachkräfte fehlten. Deshalb habe man aktuell eine Kampagne gestartet, um diesem Problem etwas entgegenzusetzen. Deshalb müsse Bildung weiterhin hohe Priorität haben. „Wir haben in Rheinland-Pfalz mit Hamburg zusammen die kleinsten Grundschulklassen. Noch nie war das Kind-Lehrer-Verhältnis so gut wie jetzt", sagte Dreyer. Kein Kind dürfe bei der Bildung herausfallen, deshalb investiere man in diesen Bereich besonders.

    Eine Chance gerade für den ländlichen Raum sieht sie in der zunehmenden Digitalisierung. Damit könne so manches Dorf gerettet werden. Vorausgesetzt, es hat schnelles Internet. Und da sei man schon ganz gut, erklärte Dreyer. Eine Lanze brach sie für die Telemedizin: Diese könne die medizinische Versorgung der Bevölkerung erleichterten. Als Antwort auf die älter werdende Bevölkerung sieht sie alternative Wohnformen. Ziel sei ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Aufgabe der Sozialdemokraten sei, deutlich zu machen: „Keiner wird vergessen."

    Bad Neuenahr-Ahrweiler
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