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    BrohltalIndustriegebiet: Brohltal-Ost ist weiter auf Wachstumskurs

    Um die Bedeutung des Industriegebietes Brohltal-Ost/A 61 für die Menschen in der Verbandsgemeinde Brohltal und die umliegende Region zu beschreiben, genügt im Grunde genommen eine Zahl: Fast 400 Arbeitsplätze sind dort entstanden, und alles deutet darauf hin, dass es noch mehr werden.

    Die Erschließung des Industriegebietes Brohltal-Ost schreitet weiter zügig voran. In wenigen Wochen sind die Arbeiten abgeschlossen und es stehen neue Bauflächen für Gewerbebetriebe zur Verfügung.  Foto:Hans-Willi Kempenich
    Die Erschließung des Industriegebietes Brohltal-Ost schreitet weiter zügig voran. In wenigen Wochen sind die Arbeiten abgeschlossen und es stehen neue Bauflächen für Gewerbebetriebe zur Verfügung.
    Foto:Hans-Willi Kempenich

    Jetzt besuchte Staatssekretärin Daniela Schmitt aus dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium das Brohltal und schaute sich dabei auch im Industriegebiet um, für dessen Erweiterung sie im vergangenen Dezember einen Förderbescheid über 1,9 Millionen Euro an Bürgermeister Johannes Bell und Ortsbürgermeister Rolf Hans (Niederzissen) übergeben hatte.

    Die beiden Kommunalpolitiker führen als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender den Zweckverband Brohltal-Ost, dem 14 Ortsgemeinden aus der Verbandsgemeinde Brohltal angehören. „Kommune und Land haben für die Entwicklung des Industriegebietes an einem Strang gezogen. Die Landesförderung von insgesamt mehr als 5 Millionen Euro ist gut angelegtes Geld. Der Zweckverband hat mit seiner Entscheidung für das Gewerbegebiet eine weitsichtige, wirtschaftspolitische Weichenstellung vorgenommen und hervorragende Rahmenbedingungen geschaffen. Die hohe Nachfrage belegt die Attraktivität der Fläche“, sagte die Staatssekretärin.

    Nachdem der erste Bauabschnitt des Industriegebietes komplett vermarktet war, startete im August 2014 die Erschließung eines ersten Teilbereiches mit 121 000 Quadratmetern im zweiten Bauabschnitt. Im April 2015 waren die Arbeiten abgeschlossen. Inzwischen haben sich hier zwei Gastrobetriebe angesiedelt und die Firma Schiele Maschinenbau aus Niederzissen hat kürzlich den ersten Spatenstich für neue Betriebsgebäude gesetzt. Das größte in Brohltal-Ost ansässige Unternehmen, Akro-Plastic, erwarb Optionsflächen.

    Darüber hinaus wird sich hier ein Landschaftsbauunternehmen ansiedeln, während eine Autowerkstatt und eine Zimmerei gemeinsam eine Fläche gekauft haben, die sie bedarfsgerecht teilen wollen. Ein Metallbaubetrieb, der schon in Brohltal-Ost ansässig ist, hat sich eine Erweiterungsfläche gesichert. Kurzum: Aufgrund der großen Nachfrage bestand schon Anfang 2016 wieder ein Engpass, sodass die Erschließung eines weiteren Abschnitts mit 74 000 Quadratmetern in Angriff genommen wurde. Die Arbeiten sind in wenigen Wochen abgeschlossen.

    Auch für diesen Erweiterungsbereich liegt schon eine Reihe schriftlicher Kaufabsichtserklärungen vor: So auch von einer der größten in Brohltal-Ost ansässigen Firmen, der Dr. Eckel Animal Nutrition GmbH & Co. KG. Weiterhin von einem Heizungs- und Sanitärbetrieb sowie einem Unternehmen für die Aufbereitung von Sekundärstoffen fürs Baugewerbe. „Darüber hinaus sind wir mit drei weiteren Interessenten aus den Bereichen Logistik, Metallbearbeitung und der Produktion von Industrierohstoffen im Gespräch“, sagt Peter Engels, der Wirtschaftsförderer der Verbandsgemeinde Brohltal. „Sofern alle Interessenten kaufen, wären im zweiten Erweiterungsbereich noch etwa 25 000 Quadratmeter frei.“

    Aber die Planungen gehen schon weiter. „Sollte die starke Nachfrage anhalten, ist der Zweckverband für die Zukunft gerüstet: Denn an den zweiten Teilbereich grenzt ein 80 000 Quadratmeter großes Areal an, das dem Verband gehört und bei Bedarf erschlossen werden könnte“, erklärt Bürgermeister Bell. Vielleicht ist es schon bald soweit: Denn nach Aussage von Peter Engels gab es schon zwei Anfragen für den Ankauf der gesamten, 80 000 Quadratmeter umfassenden Fläche.

    Von unserem Mitarbeiter Hans-Willi Kempenich

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