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    In Ahrweiler gärt es: Außengastronomie soll Werbung für Weinmarkt mitfinanzieren

    Oliver Piel, stellvertretender Geschäftsführer des Ahrtal-Tourismus, hat in Ahrweiler derzeit den Schwarzen Peter. Denn bei der Organisation des Weinmarktes der Ahr unter neuer Regie wird einigen nun richtig bewusst, dass es die Tourismus- und Service GmbH Rhein Ahr Eifel (TSG) nicht mehr gibt. Die Kosten für das Marketing der Veranstaltung lassen sich jetzt nicht mehr über den Zuschuss von 10 000 Euro finanzieren, den der Kreis bislang für die Weinwerbung an die TSG gegeben hat. Die Gastronomen innerhalb der Stadtmauer werden in der Konsequenz zur Kasse gebeten vom Ahrtal-Tourismus, der im Auftrag des veranstaltenden Ahrwein e.V. die Geschäfte besorgt.

    Ahrweiler – Oliver Piel, stellvertretender Geschäftsführer des Ahrtal-Tourismus, hat in Ahrweiler derzeit den Schwarzen Peter. Denn bei der Organisation des Weinmarktes der Ahr unter neuer Regie wird einigen nun richtig bewusst, dass es die Tourismus- und Service GmbH Rhein Ahr Eifel (TSG) nicht mehr gibt. Die Kosten für das Marketing der Veranstaltung lassen sich jetzt nicht mehr über den Zuschuss von 10 000 Euro finanzieren, den der Kreis bislang für die Weinwerbung an die TSG gegeben hat. Die Gastronomen innerhalb der Stadtmauer werden in der Konsequenz zur Kasse gebeten vom Ahrtal-Tourismus, der im Auftrag des veranstaltenden Ahrwein e.V. die Geschäfte besorgt.


    10,25 Euro sind für jeden Tisch im Außenbereich als Tagessatz zu zahlen. Niemand der Betroffenen ist darüber begeistert: Einige sehen es ein, für andere ist das ein Unding. Basis für diese Gebühr ist die Gewerbeordnung der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, die bei Veranstaltungen mit Volksfestcharakter die Möglichkeit vorsieht, einen Obolus einzufordern. Darauf könne man nach Budget-Lage nicht verzichten, so Piel. Nach heftigen Diskussionen mit den Wirten liegt jetzt ein Kompromiss auf dem Tisch: Statt vier Tage sollen nur zwei Festtage berechnet werden. Diese Regelung gilt auch beim Winzerfest im September. „Der Weinmarkt ist ein Mosaikstein im Tourismus, von dem alle profitieren. Die Gäste verzehren Speisen und Getränke nicht nur an den Ständen des Weinmarktes“, verteidigt Piel die finanzielle Beteiligung an Werbemaßnahmen im Vorfeld wie Anzeigen oder Radio-Spots. Die Zeit läuft. In diesem Jahr öffnet der Weinmarkt an Pfingsten erstmals am Freitag. Und am Abend des 10. Juni wird die neue Ahrweinkönigin proklamiert.


    Die Solidarität mit dem Weinmarkt ist unter den neuen Vorzeichen unterschiedlich ausgeprägt. „Es gibt Gastronomen, die zahlen von sich aus für alle vier Tage. Andere spenden, obwohl sie keine Tische draußen haben. Einige sind der Meinung dass sie keinen Weinmarkt brauchen“, berichtet Piel. Sollten sich die Konflikte zuspitzen, komme als Option in Frage, mit dem Weinmarkt aus Ahrweiler herauszugehen. Weitere Gespräche über das Thema sind geplant.

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