40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Ahrweiler
  • » Haribo: Bis zu 600 Bauarbeiter arbeiten an der Gummibärfabrik
  • Aus unserem Archiv
    Grafschaft

    Haribo: Bis zu 600 Bauarbeiter arbeiten an der Gummibärfabrik

    Es ist das derzeit größte Bauprojekt im nördlichen Rheinland-Pfalz: Haribo baut im Innovationspark Rheinland seine neue Firmenzentrale, ein Logistikzentrum und seinen bisher größten Produktionsstandort.

    Von unserem Redakteur Frieder Bluhm

    Übersehen kann man sie nicht, die Haribo-Baustelle im Innovationspark Rheinland. Schon von der Autobahn 61 aus fällt das derzeit größte Bauprojekt im nördlichen Rheinland-Pfalz ins Auge. Acht Baukräne decken mit ihren Auslegern nahezu den gesamten gigantischen Bauplatz ab. Auf rund 50 000 Quadratmetern lässt der Fruchtgummihersteller aus Bonn ein Logistikzentrum mit 100 000 Palettenstellplätzen, Produktionsstraßen und ein Verwaltungsgebäude errichten. Investitionsvolumen: rund eine halbe Milliarde Euro. Es ist das größte Projekt, das je in der Gemeinde Grafschaft und im Kreis Ahrweiler verwirklicht wurde. Und die Verantwortlichen der Haribo-Unternehmensgruppe sind zufrieden: "Alles läuft nach Zeitplan", sagt ein Unternehmenssprecher.

    Um die neue Verwaltung von Haribo Deutschland und den neuen Hauptsitz der Holding in der Gemeinde Grafschaft voranzutreiben, sind nach Unternehmensangaben aktuell rund 350 Mitarbeiter auf der Baustelle beschäftigt. Die Anzahl der Beschäftigten schwankt je nach Arbeitsvolumen bis zu 600 in den absoluten Spitzenzeiten.

    Bei der Logistik ist der Rohbaustatus bereits beendet und nimmt Gestalt an. Die tragende Stahlkonstruktion für das circa 40 Meter hohe Hochregallager steht und wird gerade stufenweise von außen verkleidet. Die Fördertechnik wird in Kürze installiert. Die Regalbediengeräte werden von oben eingehoben. Bereits Ende des Jahres werden erste Bewegungen im Lager stattfinden. Der eigentliche Betriebsbeginn ist jedoch erst ab Mitte 2017 geplant. Zum gleichen Zeitpunkt wird die Produktion startklar sein. Teile des ersten Obergeschosses sind schon fertiggestellt.

    Auch der Zeitplan für das Verwaltungsgebäudes ist straff getaktet. Noch im Mai starten die Tiefbauarbeiten, im Juni geht es bereits in die Höhe. Ab Dezember 2017 will man umzuziehen. "Ob es einen großen Umzug gibt oder ob abteilungsweise umgezogen wird, steht noch nicht fest", sagt der Unternehmenssprecher.

    Der neue Haribo-Standort werde nicht nur in funktionaler Hinsicht, sondern auch optisch ein Highlight der gesamten Unternehmensgruppe sein, heißt es in der Konzernzentrale. "Trotz der Entscheidung für den neuen Standort in der Grafschaft bleibt der Produktionsstandort Bonn und die zugehörige Betriebsverwaltung komplett als eigenständige Einheit von Haribo Deutschland erhalten", betont das Unternehmen. Die Grafschaft wird zum 16. Unternehmensstandort europaweit – dem sechsten in Deutschland.

    Aktuell entwickelt man gemeinsam mit der Gemeinde Grafschaft eine Lösung für die Frage, in welchem Rhythmus die Mitarbeiter öffentliche Verkehrsmittel nutzen können, um die Bushaltestelle direkt vor dem Haupttor anzufahren. Für den Teil der Belegschaft, der mit dem Auto kommt, wird es zwei Parkplätze mit jeweils mehreren hundert Plätzen geben.

    Bad Neuenahr-Ahrweiler
    Meistgelesene Artikel
    Anzeige
    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Regio-CvD Online

     

    Mail

    Anzeige
    Anzeige
    epaper-startseite
    Regionalwetter Bad Neuenahr-Ahrweiler
    Donnerstag

    3°C - 6°C
    Freitag

    2°C - 5°C
    Samstag

    1°C - 4°C
    Sonntag

    1°C - 3°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach