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    Gewässerschau: Gute Noten für Adenauer Bach

    Kaum Beanstandungen gab es bei der Gewässerschau der SGD Nord am Adenauer Bach. Dennoch brachte die zweitägige Aktion einige Erkenntnisse.

    Unterspült und zum Teil weggerissen wurde das Wehr an der ehemaligen Mühle in Leimbach.
    Unterspült und zum Teil weggerissen wurde das Wehr an der ehemaligen Mühle in Leimbach.
    Foto: Winfried Sander

    Wenig Müll, eine über weite Strecken gute Struktur, besonders natürlich in den Teilen in der Gemarkung Leimbach zwischen Leimbachsbrück und dem dahinterliegenden Ort: Insgesamt positiv fiel das Fazit der zweitägigen Gewässerschau am Adenauer Bach aus, die kürzlich die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord als Obere Wasserbehörde durchgeführt hat. Mit dabei waren auch Vertreter der Kreisverwaltung Ahrweiler und der Verbandsgemeinde Adenau. Für den Kreis-BUND schloss sich Winfried Sander aus Leimbach an und Claudia Meise sowie Werner Rath für den Abschnitt der langjährige Bachpatenschaft des Erich-Klausener-Gymnasiums zwischen Adenau und Leimbach.

    Die Begehung des knapp 16 Kilometer langen Ahr-Zuflusses war besonders wichtig vor dem Hintergrund des Hochwassers im Juni 2016. Ziel war es, mögliche Gefahren, vorhandene Uferschäden im Bereich baulicher Anlagen, unzulässige Nutzungen oder andere Mängel am Gewässer festzustellen. „Der Müll ist leider immer noch und überall ein Problem“, sagt Wolfgang Schäfer von der SGD Nord.

    Am Adenauer Bach musste er sich aber nur ganz selten ärgern. Ein Haufen Bauschutt hier, eine Reihe von leeren Kanistern im Bach nach Leimbach, einige Sperrmüllgegenstände da, ein paar Schubkarren Baumschnitt und eine kleine Zahl den Abfluss behindernde umgefallenen Bäume und vor allem geschnittenes Bauholz sind die Hauptmängel, die zu beanstanden waren. Abhilfe schaffen müssen die Grundstücksbesitzer oder die für den Gewässerunterhalt zuständige Behörde.

    Mit voller Wucht zugeschlagen hat das letztjährige Hochwasser am Wehr an der ehemaligen Mühle in Leimbach. Die Wassermassen haben die jahrzehntealte Betonbefestigung des Wehres seitlich umspült und zum Teil weggerissen. Der Bach hat sich einen neuen Weg gebahnt.

    Winfried Sander vom Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND), der vor 21 Jahren die Bachpatenschaft für den Adenauer Bach zwischen Adenau und Leimbach für das Erich-Klausener-Gymnasium initiiert hatte, machte auf die schon hoch gewachsenen Schwarzerlen aufmerksam, die hier vor Jahren von Schülern gepflanzt wurden: „Die Erle ist der einzige Baum, der es gut aushält, von Wasser umspült zu werden, eine ideale Uferbefestigung.“

    Weniger gut steht es um die Esche. Das so genannte Eschentriebsterben ist jahreszeitlich bedingt zwar noch kaum zu sehen, aber schon zu fühlen: Die Triebspitzen sind weitgehend trocken und lassen sich ohne Probleme abbrechen. Der verursachende Pilz hat ganze Arbeit geleistet, die Bäume sind kaum zu retten.

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