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Burgbrohl

Ein Schlosshotel für Burgbrohl

Die Vorburg von Schloss Burgbrohl wird zur Nobelherberge. Rund fünf Millionen Euro haben der Unternehmer Andreas Weber und seine Frau Stefanie in Kauf und Umbau des 1093 erstmals urkundlich erwähnten Schlosses investiert. Mit der Eröffnung des Hotels und Restaurants 2011 wollen sie einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Gebäudes setzen.

Von unserem Mitarbeiter Christoph Bartoszak

Burgbrohl – Die Vorburg von Schloss Burgbrohl wird zur Nobelherberge. Rund fünf Millionen Euro haben der Unternehmer Andreas Weber und seine Frau Stefanie in Kauf und Umbau des 1093 erstmals urkundlich erwähnten Schlosses investiert. Mit der Eröffnung des Hotels und Restaurants 2011 wollen sie einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Gebäudes setzen.

Eines steht für Weber aber jetzt schon fest: "Die Investitionen werde ich nie wieder reinholen. Wenn ich damals gewusst hätte, wie teuer das wird ...!" Vor allem der Brandschutz schraubte beim Umbau die Kosten in die Höhe und verhinderte zudem, bis ins Detail den alten Burgstil zu erhalten. Trotz aller Modernität ist es jedoch gelungen, den "alten Flair" für das neue touristische Glanzlicht des Brohltals beizubehalten, sagt Weber.

Im Erdgeschoss befinden sich Rezeption und Restaurant. Im ersten und zweiten Stock gibt es insgesamt 12 Zimmer für die Gäste – zwei Appartements, zwei Superior-Doppelzimmer und acht weitere geschmackvoll eingerichtete Zimmer. Das Restaurant mit seinen 40 Sitzplätzen bietet eine Bandbreite verschiedenster Speisen. "Vom Rinder-Filet bis zum Wiener Schnitzel wollen wir etwas für jeden Geldbeutel bieten", weiß die im Gastronomiebereich groß gewordene Chefin Stefanie Weber. Auch für ein abendliches Bier für die Burgbrohler soll das Haus offen sein. Im Jahrhunderte alten Kellergewölbe werden Weinproben angeboten, ein Konferenzraum bietet Platz für bis zu 30 Personen und ein Biergarten lädt im Sommer die Besucher ins fantastische Ambiente des Schlosses.

Freunde brachten den erfolgreichen Unternehmer Andreas Weber und seine Frau auf die Idee, in der Vorburg ein Hotel und Restaurant entstehen zu lassen. Eine Idee, die mit der für Anfang Januar geplanten feierlichen Eröffnung tatsächlich zur Realität wird. Das Schloss kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Im Jahre 1093 wurde es erstmalig urkundlich erwähnt, 1689 von französischen Truppen niedergebrannt und 1709 neu aufgebaut. Letzter prominenter Besitzer und Bewohner war der weltbekannte österreichische Künstler Gottfried Hellnwein, der in den 90er-Jahren in Burgbrohl lebte. Seit März schon dauern die teils umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten an, doch die Fertigstellung steht jetztkurz vor dem Abschluss. Insgesamt fünf Angestellte sind vorerst geplant, zwei bereits in Burgbrohl gefunden. Da hagelt es natürlich Lob von offizieller Seite. "Wir ziehen den Hut", erklärte Ortsbürgermeister Walter Schneider, glücklich über die gewonnenen Arbeitsplätze.

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