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    Bad Breisig

    Ehrenamt: 115 Asylsuchende danken 80 Flüchtlingshelfern

    Unermüdlich über einen langen Zeitraum und immens engagiert hatten sich zahlreiche Ehrenamtliche hinsichtlich der Betreuung und Begleitung von Flüchtlingen in den Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Bad Breisig eingesetzt.

    Bürgermeister Bernd Weidenbach, der Beigeordnete Karl-Heinz Bernardy und viele Flüchtlinge bedankten sich für das soziale Engagement der Flüchtlingshelfer aus der Verbandsgemeinde.  Foto:Vollrath
    Bürgermeister Bernd Weidenbach, der Beigeordnete Karl-Heinz Bernardy und viele Flüchtlinge bedankten sich für das soziale Engagement der Flüchtlingshelfer aus der Verbandsgemeinde.
    Foto:Vollrath

    Von unserer Mitarbeiterin Judith Schumacher

    Zurzeit sind 115 Asylsuchende in der Verbandsgemeinde gemeldet. Unter dem Motto "Wie du säest, so wirst du ernten" sprach Bernd Weidenbach, Bürgermeister der Verbandsgmeinde 80 Flüchtlingshelfern in festlichem Rahmen in der Jahnhalle seinen Dank aus. Diesen verband er auch mit einer Bitte: "Wir brauchen sie auch weiterhin, denn nur gemeinsam kann Integration gelingen."

    Im sozialen Bereich ist hier schon viel geschehen. Flüchtlinge engagieren sich mit den Einheimischen in den Vereinen. Sportvereine, Karnevalsgesellschaften und Chöre haben ebenfalls neue Mitstreiter bekommen. Als sehr positiv wertete der Verwaltungschef den Umstand, dass immer mehr Flüchtlinge bei einem Praktikum erste Erfahrungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt machen oder sogar einen dauerhaften Arbeits- oder Ausbildungsplatz erhalten oder in Aussicht haben.

    "Das müssen wir weiter voran treiben in enger Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie Ausländerbehörde, Jobcenter, den Kammern und unseren Unternehmen", so Weidenbach. Derzeit arbeitet die Sozialabteilung, wo zwei neue Stellen geschaffen wurden, intensiv an der Beschaffung von Praktikastellen. "Wir suchen verstärkt Kontakt zu Unternehmen", bestätigte Simone Streffer, Leiterin des Fachbereichs Soziales. Die Verbandsgemeinde sieht sich als verlängerten Arm und Ergänzung der zentralen Förder- und Integrationsprogramme von Jobcenter und Ausländerbehörde.

    "Wir bemühen uns, in Zusammenarbeit mit dem Lotsenhaus, der Kreisverwaltung, der Ökumenischen Flüchtlingshilfe und der Sozialverbände, akute Fragen zeitnah zu klären und Lösungen herbei zu führen", so Simone Streffer.

    Mittlerweile bietet die Kreisvolkshochschule sieben Kurse zum Erlernen der deutschen Sprache an. Darüber hinaus werden die Flüchtlinge in zehn ehrenamtlich geleisteten Kursen geschult. Durch die neue Flüchtlingshelfer-Koordinatorin Sarah Hölscher konnte der Kontakt auch zu den vielen ehrenamtlichen Helfern intensiviert werden. Zudem wurde wöchentlich eine Ehrenamts-Sprechstunde eingerichtet. Um Asylsuchende bei der Einrichtung ihrer Wohnung zu unterstützen, hält die Sozialabteilung einen Grundbestand an Werkzeugen vor, der kostenfrei ausgeliehen werden kann.

    Des Weiteren bietet die Verwaltung in Kooperation mit den Römer-Thermen und der Kreisverwaltung einen Schwimmkurs für Flüchtlingskinder an.

    Doch nicht nur die Kommune dankte den Helfern. 15 geflüchtete verschiedener Nationalitäten halfen bei der Vorbereitung des Festes und sorgten für die Verköstigung mit Gerichten aus der verlassenen Heimat.

    Ein Herzensanliegen war es auch für den aus Syrien stammende Zakary Hamo und Farshad Amiri aus Afghanistan persönliche Worte des Dankes an ihre Unterstützer zu richten.

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