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Nürburgring

DTM und Ring: Diese Mischung stimmt für viele Motorsportfans

Der Herr des Rings heißt in diesem Jahr: Marco Wittmann. In einem von Wetterkapriolen gezeichneten Rennwochenende hat sich der DTM-Pilot aus dem Niederzissener BMW-Team nicht nur ein eindrucksvolles Rennen mit den Konkurrenten geliefert, sondern zudem den "Heimspiel-Joker" gekonnt ausgespielt.

Volle Tribünen und jede Menge Aktionen an und auf der Rennstrecke – die DTM sorgt für ein tolles Rennwochenende in der Eifel.
Volle Tribünen und jede Menge Aktionen an und auf der Rennstrecke – die DTM sorgt für ein tolles Rennwochenende in der Eifel.
Foto: wet

Mehrere Zehntausend Fans verfolgten das Qualifying am Samstag sowie das Rennen am Sonntag. Unterhaltung wurde dabei nicht nur auf der Asphaltpiste, sondern auch im Fahrerlager sowie auf dem regengeschützten Ring-Boulevard geboten.

Im dritten Jahrzehnt des Bestehens erfreut sich die Rennserie, in der Audi, BMW und Mercedes ihre Fahrzeuge an den Start schicken, einer ungebrochenen Beliebtheit und zeigte sich einmal mehr als familientaugliches Erlebnis. Ein Grund dafür liegt in den erschwinglichen Preisen für die Eintrittskarten. Ein anderer in dem abwechslungsreichen Programm mit vier begleitenden Rennserien, einem Musikprogramm mit Andreas Bourani auf der ARD-Showbühne und mit vielen Ausstellern und Sponsoren, welche die Fans mit kleinen Geschenken wie Fähnchen, Aufklebern, Kugelschreibern oder auch Kappen versorgen. Letztere waren, zumindest am Samstag weniger als Sonnen- denn mehr als Regenschutz gefragt.

Das Wetter, die große Unbekannte in der Eifel, bot in diesem Jahr von allem etwas: Nebel am frühen Morgen, gefolgt von wolkenverhangenem Himmel, der ab und an seine Schleusen öffnete, dann urplötzlich strahlender Sonnenschein. Auf der Strecke und auch in der Boxengasse sorgte diese Melange für reichlich Aktionen. Schließlich mussten nahezu im Viertelstundentakt die Reifen gewechselt und an die jeweilige Witterung angepasst werden.

Dass die DTM nicht nur die eingefleischten Rennsport-Fans inspiriert, wurde bei den Dreharbeiten zu einer Serie von "Alarm für Kobra 11" des Senders RTL im Fahrerlager deutlich. Dort wurde die ohnehin vorhandene Kulisse der gläsernen Team-Hospitalitys genutzt, um die Protagonisten in Aktion zu zeigen. Ausgestrahlt wird die Folge mit dem Titel "Das letzte Rennen" allerdings erst im kommenden Jahr. Und auch in Sachen "Prominenz" hatte die DTM bei ihrem Gastspiel in der Eifel wieder einiges zu bieten: Die Sängerin Fernanda Brandao schaute bei ihrem brasilianischen Landsmann und BMW-Piloten Augusto Farfus vorbei. Die "Kobra 11"-Schauspieler Erdogan Atalay und Vinzenz Kiefer nutzten die Drehpause, um praktischen Fahrunterricht zu nehmen. Und Sternekoch Johann Lafer gehört mittlerweile ohnehin zum Inventar der DTM.

Zufriedene Gesichter gab es beim siebten Lauf der DTM aber nicht nur bei den Zuschauern. Auch die beiden im Kreis Ahrweiler beheimateten Teams, das Audi-Team Phoenix aus Meuspath sowie das BMW-Team RMG aus Niederzissen, konnten ihren "Heimvorteil" nutzen. Während der Tross der DTM in die "Sommerpause" geht und in einem Monat am Lausitzring erneut zum Angriff auf die Bestzeiten bläst, geht es am Nürburgring bereits am kommenden Wochenende wieder rund. Denn dann steht der neunte Lauf zur VLN-Meisterschaft auf dem Programm. Dann geht es für die Teilnehmer auch wieder durch die "Grüne Hölle", die Nordschleife.

Von unserem Mitarbeiter Andreas Wetzlar

Bad Neuenahr-Ahrweiler
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