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Burgruine Olbrück ist wieder sicher

Niederdürenbach – Die Burgruine Olbrück in Niederdürenbach ist für Besucher wieder uneingeschränkt begehbar. Eine Spezialfirma aus Würzburg hat jetzt ihre Sicherungsarbeiten am Burgturm des Brohltaler Wahrzeichens abgeschlossen.

Der winterliche Frost hatte den Verputz des Burgturms der Burgruine Olbrück beschädigt. Mitarbeiter einer Würzburger Spezialfirma führten jetzt Sicherungsarbeiten durch. Damit ist das Wahrzeichens des Brohltals wieder komplett begehbar für Besucher.
Der winterliche Frost hatte den Verputz des Burgturms der Burgruine Olbrück beschädigt. Mitarbeiter einer Würzburger Spezialfirma führten jetzt Sicherungsarbeiten durch. Damit ist das Wahrzeichens des Brohltals wieder komplett begehbar für Besucher.

Durch den winterlichen Frost hatten sich Verputzteile gelöst – zu gefährlich für Besucher.

Die Sicherungsarbeiten begutachtete nach Informationen unserer Zeitung auch ein Handlungsbevollmächtigter des neuen Burgherren Pavol Pavlovic. Der Geschäftsführer der slowakischen Finanzberatungsfirma P & P Invest hatte die Burgruine ja im Juni 2012 still und leise dem langjährigen Besitzer Rainer Maria Schlitter abgekauft. Damals hieß es bei der Verbandsgemeinde (VG) Brohltal, die die Burgruine bis 2042 gepachtet hat, Pavlovic wolle die "Anlage gastronomisch nutzen".

Zu seinen weiteren Absichten schweigt sich Pavlovic dagegen bis heute aus. Auf mehrere RZ-Anfragen per E-Mail in den vergangenen Monaten reagierte er erst gar nicht. Aus dem VG-Rathaus in Niederzissen heißt es: Pavlovic hat auch der VG noch nicht vorgestellt, was er zukünftig mit der Burgruine vorhat.

Auch die Fraktionen im Brohltaler VG-Rat können Pavlovics Vorhaben nicht einschätzen. Walter Schneider, Vorsitzender der SPD-Fraktion, sagt: "Wir wissen kaum etwas, haben Herrn Pavlovic leider noch nicht getroffen. Die anderen Fraktionen sicher auch nicht." Er würde es daher begrüßen, wenn man sich mal kennen lernen würde.

Schließlich ist die mittelalterliche Burgruine jetzt wieder von 10 bis 18 Uhr komplett begehbar für Familien, Gruppen und Wanderer. Am Turm der Olbrück hatte der Frost dieses Winters den Verputz beschädigt. Ende Februar wurde festgestellt, dass sich an einigen Stellen im oberen Bereich Verputzteile lösen. Aus Verkehrssicherungsgründen mussten Turm und Umgebung abgesperrt werden, um die Besucher zu schützen.

Glücklicherweise war eine Würzburger Spezialfirma just in diesen Wochen in Kempenich, um Felssicherungsarbeiten durchzuführen. Mit Lkw-Kran samt Arbeitsbühne rückte die Firma die paar Kilometer nach Hain an. Die Mitarbeiter befestigten im oberen Bereich des Turms ein schweres Drahtgeflecht, das den Turm sichert. Zudem wurden die übrigen Wände auf Schäden abgesucht.

Seit dem 11. Jahrhundert thront die Burg auf ihrem 440 Meter hohen Phonolithkegel, der einst als vulkanische Quellkuppe erstarrte. Vom 34 Meter hohen Wehrturm haben Besucher eine tolle Aussicht auf die Vulkanlandschaft.

Infos und Buchungsanfragen bei der Tourist-Info Brohltal, Kapellenstraße 12, Niederzissen, Telefon: 02636/194 33, Internet: www.brohltal-tourismus.de und www.olbrueck.de

Von unserem Redakteur Jan Lindner

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