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    Brohltal: Wähler verpassen FWG einen Dämpfer

    Wahlsieger in der Verbandsgemeinde (VG) Brohltal ist ganz eindeutig die CDU: Die Partei um den Vorsitzenden Tino Hackenbruch verbesserte sich in der VG um 4,3 Prozentpunkte auf 42,9 Prozent der Stimmen.

    So hektisch wie bei der Kommunalwahl geht's im Niederzissener Rathaus sonst nicht zu. Am Montag waren auch hier alle Stimmen ausgezählt: Stärkste Kraft in der Verbandsgemeinde Brohltal ist die CDU, die sich um vier Prozentpunkte verbessert hat.
    So hektisch wie bei der Kommunalwahl geht's im Niederzissener Rathaus sonst nicht zu. Am Montag waren auch hier alle Stimmen ausgezählt: Stärkste Kraft in der Verbandsgemeinde Brohltal ist die CDU, die sich um vier Prozentpunkte verbessert hat.
    Foto: hwk

    Die Freie Wählergruppe (FWG) verlor indes 3,3 Prozentpunkte und kommt auf 27,9 Prozent. Die FWG ist damit weiterhin zweitstärkste Kraft vor der SPD (25,4 Prozent).

    CDU-Mann Hackenbruch sagte: "Die Wähler haben honoriert, dass wir eine ordentliche Sachpolitik betrieben und uns nicht an Personen gerieben haben." Die Fraktion habe sich "ernsthaft mit wichtigen Themen" beschäftigt wie etwa mit der Feuerwehr und dem Wohnraum in der Verbandsgemeinde. 2009, als die Brohltal-CDU das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren hatte, habe man noch den "Bürgermeistereffekt gespürt".

    Schließlich war FWG-Mann Johannes Bell 2007 völlig überraschend als Amtschef ins VG-Rathaus in Niederzissen eingezogen. Hackenbruch: "Dieser Effekt ist aber inzwischen abgeebbt. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit unserem Wahlergebnis." Im neuen VG-Rat kommt die Union auf 14 Sitze (plus zwei Sitze).

    Zwar hat die FWG 3,3 Prozentpunkte verloren. Dennoch ist Elmar Dölle, FWG-Vorsitzender im Brohltal und Mitglied des VG-Rats, "nicht unzufrieden" mit dem Ergebnis. Mit Piraten, Linken und Grünen habe es im Brohltal zum ersten Mal weitere Alternativen gegeben: "Ich denke, dass wir einige Stimmen an die drei Parteien verloren haben." Insgesamt sei die FWG mit ihrer Liste "sehr gut aufgestellt gewesen. Wichtig ist uns, dass wir einheitliche Ergebnisse im Rat erzielen und dass die der Sache und dem Umfeld dienen."

    Für Jens Schäfer, Vorsitzender der Brohltal-SPD, ist der Zugewinn der Lohn für "fünf Jahre kontinuierlich gute Arbeit. Wir haben sicher ein paar Stimmen an Piraten und Linke verloren." Dennoch sei die SPD "sehr zufrieden" mit dem Ergebnis. Die SPD hat im neuen VG-Rat acht Sitze (plus eins).

    Die Wahlbeteiligung lag im Brohltal bei 60,5 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als bei der Kommunalwahl 2009.

    Von unserem Redakteur Jan Lindner

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