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Brohl-Lützing

Brohl: erneut Erdrutsch im Lammertal

Das Lammertal, die kürzeste Verbindung zwischen Brohl und Niederlützingen, ist seit Mittwochabend schon wieder gesperrt. Grund dafür ist erneut ein Erdrutsch.

Bereits zum zweiten Mal binnen weniger Monate muss die schmale Verbindungsstrecke zwsichen Brohl und Niederlützingen gesperrt werden.
Bereits zum zweiten Mal binnen weniger Monate muss die schmale Verbindungsstrecke zwsichen Brohl und Niederlützingen gesperrt werden.

Brohl-Lützing – Das Lammertal, die kürzeste Verbindung zwischen Brohl und Niederlützingen, ist seit Mittwochabend schon wieder gesperrt. Grund dafür ist erneut ein Erdrutsch.

„Gegen 18 Uhr am Mittwoch wurde der Verwaltung der Erdrutsch mitgeteilt. Zusammen mit der Feuerwehr habe ich mir selber einen Eindruck verschafft und dann nach Rücksprache mit der Polizei die Straße durch den Bauhof sperren lassen“, erklärt Brohls Ortsbürgermeisterin Christel Ripoll auf Nachfrage der Rhein-Zeitung.

 Ein Blick zurück: Bereits Anfang des vergangenen Jahres waren im Lammertal, wenn auch einige Meter oberhalb der jetzigen Erdbewegung, mehrfach Erd- und Geröllmassen in Bewegung gewesen. Schon damals wurde aus Gründen der Sicherheit vorsorglich die Straße gesperrt. Letztlich mussten mehrere Hundert Kubikmeter Geröll abgetragen und entsorgt werden. Anschließen sollte eine Primärbegrünung für eine verbesserte Bodenfestigkeit sorgen.

Als Ursache für den aktuellen Erdrutsch vermutet Christel Ripoll bislang Witterungseinflüsse. Nach der langen Frostperiode könnte durch das einsetzende Tauwetter das Erdreich in Bewegung gekommen sein. Eine genauere Analyse der Situation erwartet die Ortsbürgermeisterin vom Experten des Geologischen Landesamtes, der am Freitagvormittag den gesamten Hang am Lammertal in Augenschein nehmen soll.

Relativ gelassen nimmt derweil Edeltrud Sahl die ganze Sache vor ihrer Haustüre. „Wir wohnen seit über 40 Jahren hier und haben keine Angst“, erklärt die 71-Jährige. Gut findet sie die Sperrung, auch wenn diese so wie im letzten Jahr für einige Zeit andauern kann. „Schließlich muss erst einmal geklärt sein, wer für die anstehenden Arbeiten zur Kasse gebeten wird“, zeigt sich Edeltrud Sahl verständnisvoll.

Eben dieses Verständnis geht Ortsbürgermeisterin Christel Ripoll indes gänzlich verloren, wenn trotz der Sperrung die Straße weiterhin befahren wird. „Die eigene Sicherheit sollte jedem Autofahrer einen kleinen Umweg wert sein“, erklärt Ripoll. Geht es nach ihr, dann werde die Straße erst dann wieder freigegeben, wenn von Seiten der Experten Entwarnung erteilt worden ist.

 

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