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    Ahrweiler

    Barrierefreie Bahnsteige: Es tut sich was

    Die Freunde der Ahrtalbahn sehen Licht "am Ende des Eisenbahntunnels". In Sachen barrierefreie Bahnsteige hatten sie sich wiederholt an Politiker im Kreis gewandt, um Verbesserungen zu erreichen.

    Die Freunde der Ahrtalbahn sind guter Dinge, dass sich nun in Sachen barrierefreie Bahnsteige einiges tut.
    Die Freunde der Ahrtalbahn sind guter Dinge, dass sich nun in Sachen barrierefreie Bahnsteige einiges tut.
    Foto: tar

    Jetzt erhielten die SPD-Landtagsabgeordneten Marcel Hürter und Petra Elsner von Innenminister Roger Lewentz Informationen, die den Verein hoffnungsfroh stimmen: Zumindest für den Haltepunkt Ahrweiler Markt scheint eine provisorische Lösung in Sicht.

    Der Minister verweist auf den Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Nord, der nach eigener Auskunft bezüglich des Bahnhaltepunktes Ahrweiler Markt im Gespräch mit der DB Station & Service AG und der DB Regio AG ist. Aktuell werde hierbei zunächst eine provisorische Bahnsteigaufhöhung diskutiert. Die Freunde der Ahrtalbahn begrüßen diesen Ansatz: "Verbesserungen sind gerade bei diesem Haltepunkt dringend erforderlich. Der Ein- beziehungsweise Ausstieg ist bei einer Tritthöhe von 47 Zentimetern besonders für ältere Fahrgäste unzumutbar beziehungsweise unmöglich", sagt Wolfgang Groß.

    Für wichtig hält der Vereinsvorsitzende einen weiteren Punkt im Schreiben des Ministers, das der Rhein-Zeitung vorliegt. Dieser informiert über die Möglichkeit, dass die bestehende Rahmenvereinbarung zwischen Bahn und Land zur Modernisierung von Bahnsteigen um Ahrweiler Markt ergänzt werden könnte. Bislang waren in dieser bis Ende 2019 gültigen Rahmenvereinbarung keine weiteren Maßnahmen an der Ahrstrecke vorgesehen. Auch dies hatten die Freunde der Ahrtalbahn heftig kritisiert. "Dies ist eine positive Nachricht und sicherlich auch dem Druck der Öffentlichkeit aus dem Kreis Ahrweiler zu verdanken", vermutet Groß.

    Weniger optimistisch sind die Freunde der Ahrtalbahn, was Verbesserungen für Rech und Bad Bodendorf, aber auch Heimersheim, Walporzheim, Altenahr und Dernau angeht. Denn für Bauvorhaben, die nicht in die Rahmenvereinbarungen Rheinland-Pfalz aufgenommen worden sind, könne noch keine Perspektive für eine Förderung aufgezeigt werden, macht der Minister deutlich. "Dies sollte von den betroffenen Gemeinden nicht hingenommen werden. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, der nicht erst im nächsten Jahrzehnt angepackt werden sollte", sagt Groß.

    Die Ahrtalbahnfreunde raten den betroffenen Gemeinden, diese Bahnanlagen jetzt ebenfalls beim Land für einen Umbau anzumelden. Voraussetzung sei die Zurverfügungstellung von Eigenmitteln der Gemeinden, so wie dies die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler beim Umbau der Bahnsteige in Ahrweiler schon gemacht habe. MdL Marcel Hürter haben sie gebeten, solche Initiativen zu unterstützen. Auch auf Landrat Jürgen Pföhler zählt der Verein: Der habe auf der Veranstaltung der Ahrtalbahnfreunde vor einigen Wochen im Rathaus von Bad Neuenahr seine Unterstützung zugesagt.

    Bad Neuenahr-Ahrweiler
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