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    Bad Breisig: Das Porträt der Präsidentengattin

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    Ob Porzellan, Porträts oder Landschaften: Die Bad Breisiger Künstlerin Erika von Roques war äußerst vielseitig. Bis Pfingsten gibt es im Museum von Bad Neuenahr-Ahrweiler eine Ausstellung der früh verstorbenen Malerin zu sehen.
Foto: Vollrath
    Ob Porzellan, Porträts oder Landschaften: Die Bad Breisiger Künstlerin Erika von Roques war äußerst vielseitig. Bis Pfingsten gibt es im Museum von Bad Neuenahr-Ahrweiler eine Ausstellung der früh verstorbenen Malerin zu sehen.
    Foto: Vollrath

    Künstlerin verstarb sehr früh

    Erika von Roques lebte von 1937 bis zu ihrem Tod 1969 mit ihrer Familie in Niederbreisig und gehört zu den Gründungsmitgliedern der Are-Künstlergilde. Besonders mit ihren Landschaftsbildern und Porträtmalereien, von denen etliche in der Ausstellung zu sehen sind, machte sie sich einen Namen. Sie porträtierte Familienmitglieder, lokale Persönlichkeiten und auch bekannte Zeitgenossen – wie die damalige Präsidentengattin Wilhelmine Lübke.

    Aber auch vom Alltag in ihrer Wahlheimat ließ sie sich inspirieren: "Karneval in Niederbreisig" heißt eines der Bilder in der Ausstellung, den Prinzenwagen hat sie gemalt und heimische Landschaften dazu.

    Ein bisher wenig bekanntes Betätigungsfeld der Künstlerin – die Porzellanmalerei – hat das Organisatorenteam um Museumsleiterin Heike Wernz-Kaiser zum thematischen Aufhänger der Sonderausstellung gemacht. Ein passender Anlass, um den Besuchern auch einen Einblick in die Veränderungen der Tischkultur in den vergangenen 60 Jahren zu präsentieren.

    Der große Stolz der Hausfrauen

    Bevor Besucher im zweiten Obergeschoss den Werken von Erika von Roques begegnen, erleben sie im ersten Obergeschoss Beispiele für die Entwicklung von der besonders schön gedeckten Kaffeetafel der 50er-Jahre bis zum heutigen "Coffee to go" im Pappbecher. Am Automaten kann sich der Besucher einen Kaffee brauen und die prächtig gestalteten Sammeltassen anschauen, die damals der Stolz jeder Hausfrau waren und nicht benutzt, sondern in der Vitrine im Wohnzimmer präsentiert wurden.

    Zwei Museumstische sind damit eingedeckt. Ein sehr wirkungsvoller museumspädagogischer Kunstgriff, denn wenn man im zweiten Stockwerk den bemalten Porzellanen der Künstlerin gegenübersteht, trifft deren Schönheit den Betrachter mit Macht. Die Firma Rosenthal wusste wohl, was sie an der Malerin Roques hatte. Das geometrische Muster auf einem Gedeck von 1929 besticht auch heute durch seine zeitlose Schönheit, filigran gestaltete Vögel zieren ein Teeservice und selbst die Keksdose im Dekor "Barock" ist ebenso prächtig wie elegant bemalt.

    Zu sehen sind Skizzenbücher der Künstlerin, Entwürfe, Korrespondenzen und Zeitungsartikel. Erika von Roques' Malereien ist ein weiterer Ausstellungsraum gewidmet. Von unserer Mitarbeiterin Gabi Geller

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