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Sinzig

2018 soll's los gehen: Sinzig bekommt den Kreisel

Lange haben die Sinziger auf den Bau des Kreisels an der alten Linde zur Entschärfung der Verkehrssituation an der B9-Abfahrt gewartet. Nun soll es im Frühjahr kommenden Jahres so weit sein.

In Sinzig soll im Bereich der Alten Linde an der B 9 ein Kreisel gebaut werden. Im Frühjahr sollen die Arbeiten beginnen.  Grafik: LBM
In Sinzig soll im Bereich der Alten Linde an der B 9 ein Kreisel gebaut werden. Im Frühjahr sollen die Arbeiten beginnen. Grafik: LBM
Foto: Stadt Sinzig

Diese frohe Kunde stellte Bürgermeister Wolfgang Kroeger der jüngsten Sitzung des Bauausschusses voran. Absehbar ist auch der Beginn der Bauarbeiten für den Mehrgenerationenplatz „Im Seiffen“ im Ortsteil Franken für rund 173.000 Euro. Allerdings muss noch abgewartet werden, in welcher Höhe Zuschüsse aus Fördermitteln der Dorferneuerung fließen werden. „Wir werden wohl nicht den Höchstsatz von 60 Prozent bekommen, weil das nicht in die Rahmenbeschreibung der Förderrichtlinien passt“, vermutete Bauamtsleiter Marco Schreiner. Rund 35.000 Euro will die Frankener Dorfgemeinschaft hierfür an Eigenleistung erbringen.

Mit 175.000 bis 185.000 Euro schlägt laut Kostenermittlung des Planungsbüros Stehen-Meyers-Schmidden die Umgestaltung des Eingangsbereiches vom Löhndorfer Friedhof zu Buche – je nachdem, für welche der drei vorgestellten Varianten sich die Stadt entscheidet. Um den Zugang zu der Ruhestätte verkehrssicher zu gestalten, würde der Eingangsbereich 18.500 Euro, ein neuer Gehweg 6500 Euro kosten. Die Erneuerung der maroden Betonmauer, die das Areal umgibt, ist mit rund 56.000 Euro der teuerste Posten. „Das wird sicher nicht im laufenden Haushalt realisiert werden können, sondern muss nach der Beratung im Ortsbeirat in die Jahre 2018/2019 geschoben werden“, so Bürgermeister Kroeger.

Ähnlich wird wohl mit der Sanierung der Löwentreppe unterhalb der St. Peter-Kirche verfahren werden. Diese soll laut der Ingenieurgruppe Stehen-Meyers-Schmidden zwischen 189.000 und 229.000 Euro kosten. Werden alle Steine der unterschiedlich hohen Stufen ausgetauscht, wird es am teuersten. Der Bauausschuss stimmte darin überein, dass zunächst geklärt werden muss, ob Fördermittel aus der Denkmalpflege fließen. Zudem soll die Unfallkasse um ihre Einschätzung gebeten werden, ob die Treppe unter dem Gesichtspunkt der Verkehrssicherheit überhaupt weiter genutzt werden darf. Hiermit soll sich der Ortsbeirat beschäftigen.

Mit 60.000 Euro wurde der Ausbau des Verbindungsweges zwischen der Westumer Anbrück und dem Erlenweg beziffert. Bei zwei Enthaltungen stimmten die Ausschussmitglieder dem Antrag von Klaus Hahn (Grüne) zu, dass die Verwaltung darlegen soll, was sie in Sachen Flächennutzungsplan (FNP) seit der ersten Planung aus dem Jahr 2000 unternommen hat und welche Zuschüsse hierfür geflossen sind. Der Plan soll Anfang 2018 in die Offenlage gehen.

Von unserer Mitarbeiterin Judith Schumacher

Bad Neuenahr-Ahrweiler
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