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Bad Kreuznach

Zur Facebook-Party kam nur die Polizei

Unter genauer Polizeibeobachtung stand am Freitag die Bad Kreuznacher Pfingstwiese. Hintergrund: Über das soziale Netzwerk Facebook war im Internet von einem anonymen Nutzer zu einer großen Party auf das Gelände vor dem Moebus-Stadion eingeladen worden, es sollte die erste Facebook-Party in Rheinland-Pfalz werden.

Gähnende Leere auf der Pfingstwiese in Bad Kreuznach: Am Freitag um 17 Uhr überwachte eine erste Polizeistreife das Gelände. Für abends war hier die erste Facebook-Party in Rheinland-Pfalz angekündigt. 80 Polizeibeamte waren deswegen in Alarmbereitschaft versetzt worden. Die Partygäste blieben bei dem Schmuddelwetter aber lieber daheim.
Gähnende Leere auf der Pfingstwiese in Bad Kreuznach: Am Freitag um 17 Uhr überwachte eine erste Polizeistreife das Gelände. Für abends war hier die erste Facebook-Party in Rheinland-Pfalz angekündigt. 80 Polizeibeamte waren deswegen in Alarmbereitschaft versetzt worden. Die Partygäste blieben bei dem Schmuddelwetter aber lieber daheim.
Foto: Benjamin Stoess

Bad Kreuznach – Unter genauer Polizeibeobachtung stand am Freitag die Bad Kreuznacher Pfingstwiese. Hintergrund: Über das soziale Netzwerk Facebook war im Internet von einem anonymen Nutzer zu einer großen Party auf das Gelände vor dem Moebus-Stadion eingeladen worden, es sollte die erste Facebook-Party in Rheinland-Pfalz werden.


Auf der Facebook-Seite hatten bis zum Freitagabend knapp 500 Menschen zugesagt. Der Initiator schrieb: „Ladet alle Leute ein. Vielleicht wird's dann auch so eine große Party wie bei Thessas Geburtstag.“ Damit ist die private Feier einer Hamburger Schülerin gemeint, die durch eine versehentlich öffentliche Einladung auf Facebook im Juni zu einer illegalen Veranstaltung mit 1600 Menschen ausgeufert war. Auch die Stadt Bad Kreuznach war vorab in Sachen Facebook-Party alarmiert. Stadtsprecher Hansjörg Rehbein bezeichnete die Einladungen als „ernstzunehmend“. Das Bad Kreuznacher Ordnungsamt untersagte die Party.
René Nauheimer, Sprecher des Mainzer Polizeipräsidiums, erklärte: „Wir sind vor Ort, um zu intervenieren, wenn es notwendig ist.“ Laut Nauheimer wurden 80 Polizisten aus der Region in Alarmbereitschaft versetzt. Schon ab Freitagnachmittag waren die Ordnungshüter angewiesen, das Gebiet unter Beobachtung zu halten. Am Abend waren dann Vertreter des Ordnungsamtes und mehrere Polizeiwagen mit Einsatzkräften vor Ort. Die Feierwilligen aber blieben aus. Bei dem Schmuddelwetter waren sie wohl lieber im Warmen vor ihrem PC. bed/sbr/ksi

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