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Weilers "neue" Dorfspitze geht gleich ans Werk: Kerb gerettet

Weiler bei Monzingen. Die Weilerer Dorfspitze ist wieder komplett, nach über acht Monaten Vakanz. Gerhard Schmidt, bereits von 1989 bis 2004 Ortsbürgermeister, hat sich nach erfolgloser Kandidatensuche gestellt – und wurde vom Rat gewählt.

Die neue Weilerer Gemeindespitze: (von links) Zweiter Beigeordneter Klaus Gutheil, Ortsbürgermeister Gerhard Schmidt und Erster Beigeordneter Werner Klein.
Die neue Weilerer Gemeindespitze: (von links) Zweiter Beigeordneter Klaus Gutheil, Ortsbürgermeister Gerhard Schmidt und Erster Beigeordneter Werner Klein.
Foto: Stefan Munzlinger

Weiler bei Monzingen – Die Weilerer Dorfspitze ist wieder komplett, nach über acht Monaten Vakanz. Gerhard Schmidt, bereits von 1989 bis 2004 Ortsbürgermeister, hat sich nach erfolgloser Kandidatensuche gestellt – und wurde vom Rat gewählt.


Ihm zur Seite stehen Werner Klein als Erster und Klaus Gutheil als Zweiter Beigeordneter. In der ersten regulären Sitzung nach der Wahl verpflichtete Schmidt Tobias Drusenheimer als neues Ratsmitglied; er zieht für Schmidt in das Gremium ein.

„Als Mitglied des Gemeinderates habe ich mich aus staatsbürgerlicher Verantwortung bereit erklärt, mich der Wahl zu stellen, weil der aktuelle Zustand ohne offizielle Gemeindevertretung nicht meinem Verständnis einer kommunalen Selbstverwaltung entspricht“, begründete Schmidt seinen Schritt, und: „Es musste sich jemand bewegen, sollte diese offene Situation nicht noch drei Jahre bis zur nächsten Kommunalwahl bestehen bleiben.“

Eines der ersten Themen: die Weilerer Kerb. Vom 16. bis 18. Juli soll sie gefeiert werden. Zunächst hatte es nach einer Absage ausgesehen, weil sich aus Zeit-, Motivations- und Altersgründen nicht mehr genug Helfer fanden. So war vor Monaten beschlossen worden, das Traditionsfest ausfallen zu lassen. Schmidt fragte bei Schaustellerfamilie Weiß an, ob sie die Kerb nicht in Eigenregie veranstalten wolle. Die sagte zu, und so stehen am kommenden Wochenende zwei Stände (Schießen und Süßes) und ein kleines Karussell bereit. Damit bleibt die Kerb erhalten, wenn auch etwas kleiner als sonst. Es wird ein Gottesdienst gefeiert, der Hobby-Chor um Gerhard Schmidt wird singen.

Nach den Sommerferien gehen die Beitragsbescheide für die Falltorstraße raus. Sie war 2009/2010 ausgebaut worden. Mit welchen Beträgen die Anlieger zu rechnen haben, steht noch nicht fest, wird aber derzeit ermittelt. Das ist aus der VG-Bau- und Finanzabteilung zu erfahren. Zwischen 80 und 100 Euro pro Grundstück, so eine vorsichtige Schätzung im Gemeinderat, könnten auf die Anlieger zukommen.
Spielgeräte: Der evangelische Kindergarten wird bald geschlossen. Grund: Die Zahl der Kinder ist drastisch zurückgegangen. Jetzt hat die evangelische Kirchengemeinde der Zivilgemeinde die Geräte des Spielplatzes kostenlos angeboten. Der Rat sich die Gerätschaften angesehen und entschieden, dass einige auf dem Spielplatz am Friedhof und einige am alten Rathaus aufgestellt werden. (mz)

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