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    Kirn-Sulzbach

    Vorsicht Krokodil in Kirn-Sulzbach: Publikum staunte nicht schlecht

    Mit einem Krokodil hat der Zirkus Aldoni-Orion in Kirn-Sulzbach für Furore gesorgt. Das Publikum war begeistert - die Gegner waren sauer.

    Da staunte das Publikum nicht schlecht. Krokodil Frau Maier war ganz schön Furcht einflößend. Fotos: Sebastian Schmitt
    Da staunte das Publikum nicht schlecht. Krokodil Frau Maier war ganz schön Furcht einflößend. Fotos: Sebastian Schmitt

    Der Zirkus Aldoni-Orion gab ein Gastspiel in Kirn-Sulzbach. Vor allem die Darbietungen mit Tieren waren ein Publikumsmagnet, und besonders viele Kinder kamen zu den Vorstellungen. Große Augen machten die Zuschauer vor allem bei den Tieren, die der Zirkus in seine Nummern einbaute. „Mit Tieren können wir immer etwas Nettes machen, sie sind ein lockendes Element. Das sehen wir immer wieder“, sagt Zirkusdirektor Mario Frank.

    Doch gerade diese Tiernummern rufen auch immer wieder Kritik hervor. Kurzzeitig versammelten sich am Samstagnachmittag fünf Tierrechtler der Organisation „Liberty für Animals“, um auf die aus ihrer Sicht bestehenden Missstände der Tierhaltung in Zirkussen aufmerksam zu machen. Es wurde mit Bannern und Flyern gegen eine Wildtierhaltung in Zirkussen protestiert. In einigen deutschen Städten haben Zirkusse mit Wildtieren ein Auftrittsverbot. Nach 20 Minuten war die Versammlung vorbei, meldet die Polizei Kirn.

    Chef Mario Frank berichtete im Gespräch mit dem Oeffentlichen Anzeiger, dass es immer mehr Nummern gibt, als die Zeit des Programms es erlaube. So könne auch spontan mal etwas geboten werden. Für den Ablauf der Vorstellungen müssen die Künstler aber nicht improvisieren. Die Tiere kennen ihre Anweisungen. Oftmals haben sie diese scheinbar so fest abgespeichert, dass ihre Dompteure fast gar keine Anweisungen geben müssen.

    So liefen die Ponys einige Runden in der Manege, gruppierten sich oder drehten sich um die eigene Achse. Als sie auf die Bande stiegen, um sich dem Publikum zuzuwenden, erschreckten sich ein paar Kinder. Doch dann lachten sie über die niedlichen Ponys. Die Show bot auch bekannte akrobatische Nummern, wie etwa die Kinnbalance, bei der Tische und Stühle und ein Schwert verwendet wurden. Aber unangefochtene Lieblinge waren der fliegende Labrador Duplo und das Furcht einflößende Krokodil Frau Maier. Das war Zirkus zum Anfassen für jeden – nicht zuletzt wegen der moderaten Eintrittspreise und dem Ponyreiten nach der Vorstellung. Das war für für viele Kinder der Höhepunkt des Osterfestes. sns

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