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    Oberhausen/Nahe und Kirn

    „Unser Dorf hat Zukunft“ im Land: Zweimal Oberhausen auf dem Siegertreppchen – Reaktionen in den Dörfern

    Die beiden Oberhausen-Gemeinden aus dem Kreis Bad Kreuznach haben erfolgreich auf der Landesebene von „Unser Dorf hat Zukunft“ teilgenommen. Oberhausen/Nahe ist eine von vier Gold-Gemeinden der Hauptklasse, Oberhausen bei Kirn ist eine von drei Bronze-Gemeinden.

    Bei der Begehung der Kommission für "Unser Dorf hat Zukunft" stieß der Hildegardis-Kräutergarten auf großes Interesse. Zudem überraschte sie die rege Teilnahme der Bürger.
    Bei der Begehung der Kommission für "Unser Dorf hat Zukunft" stieß der Hildegardis-Kräutergarten auf großes Interesse. Zudem überraschte sie die rege Teilnahme der Bürger.
    Foto: Josef Nürnberg

    Der Landesentscheid 2017 im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist entschieden. 193 Dörfer nahmen teil, 23 hatten sich für den Landesentscheid qualifiziert.

     „Das Ergebnis im Landesentscheid spiegelt die konsequente Arbeit und die großartige Gemeinschaftsleistung in den Dörfern wieder“, so Lewentz. „Was die Menschen in unseren Dörfern Tag für Tag für die Zukunft ihres Dorfes leisten, beeindruckt mich sehr.“

    In der Hauptklasse siegten:

    Gold: Ayl im Kreis Trier-Saarburg; Basberg (Vulkaneifel), Oberhausen an der Nahe (Kreis Bad Kreuznach), Staudt (Westerwald).

    Silber: Bennhausen (Donnersbergkreis), Oberdreis (Neuwied), Oberkail (Bitburg-Prüm) und Siefersheim (Alzey-Worms).

    Bronze: Bottenbach Kreis Südwestpfalz), Oberhausen bei Kirn (Kreis KH) und Lind (Ortsteil Plittersdorf, Kreis Ahrweiler).

    In der Sonderklasse siegten:

    Gold: Käshofen (Südwestpfalz), Merkelbach (Westerwaldkreis), Rumbach (Südwestpfalz), Wachenheim (Alzey-Worms).

    Silber: Morschheim Donnersbergkreis, Obererbach (Altenkirchen), Obernhof (Rhein-Lahn), Thür (Mayen-Koblenz), Waxweiler (Eifelkreis Bitburg-Prüm)

    Bronze: Niederbrombach (Nationalparklandkreis Birkenfeld), Rech (Ahrweiler) und Wilgartswiesen (Südwestpfalz)

    Bei der Bewertung wurden folgende Bereiche beurteilt: Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und -entwicklung, Grüngestaltung/Das Dorf in der Landschaft und Gesamtbeurteilung.

    2017 werden erstmals zwei Preisverleihungen stattfinden. Die Sieger der Hauptklasse werden am Freitag, 20. Oktober, und die Sieger der Sonderklasse am Freitag, 24. November, geehrt. Beide Preisverleihungen finden in der Fruchthalle in Kaiserslautern statt und beginnen um 14 Uhr. Alle Gemeinden, die am Landesentscheid 2017 teilgenommen haben, werden von Innenminister Roger Lewentz mit einer Urkunde und einer Glastrophäe ausgezeichnet.

    "Alle Gemeinden, die sich über den Kreis- und Gebietsentscheid für die Landesebene qualifiziert haben, sind Sieger und können sich auch als solche fühlen, unabhängig von einer weiteren Platzierung", so Minister Lewentz. Hervorzuheben seien die vielen beispielgebenden und zukunftsweisenden Initiativen und Maßnahmen für eine nachhaltige und attraktive Innenentwicklung der Ortskerne. Ausschlaggebend für diese positive Entwicklung seien das außerordentlich hohe ehrenamtliche Engagement und die Bereitschaft der Bürger an der Gestaltung ihres Dorfes mitzuarbeiten. Die Siegergemeinden seien Dank der Dorferneuerung konzeptionell gut gerüstet.

    Geld und Chancen auf Teilnahme am Bundeswettbewerb

    In der Haupt- und der Sonderklasse bekommen die Orte jeweils 3000 Euro. Mitmachen durften Ortsgemeinden und abgetrennte Gemeindeteile mit überwiegendem Dorfcharakter bis zu 3000 Einwohnern. Lewentz zeichnet den Sieger der Hauptklasse am 20. Oktober, den der Sonderklasse am 24. November aus - beides in Kaiserslautern. Die acht Dörfer gehen auch ins Rennen um eine Teilnahme beim Bundesentscheid - gemeinsam mit den acht Gewinnern des Landeswettbewerbs 2018. Für Rheinland-Pfalz machen laut Ministerium schließlich vier Dörfer mit.

    Reaktionen in den ausgezeichneten Dörfern

    Freude in Oberhausen an der Nahe um Ortsbürgermeisterin Annelore Kuhn. Kaum hatte sie vom Gold erfahren, gingen auch schon die Planungen los. Am morgigen Sonntag um 17 Uhr feier alle Oberhausener ihren Triumpf im Bürgerhaus. „Das macht Sinn, denn wir verdanken den Sieg auch unserem bürgerschaftlichen Engagement“, sagt sie. Auf den Lorbeeren will sich an der Luitpold-Brücke niemand. Die Ortsbürgermeisterin setzt darauf, dass die Bürger weiter zur Entwicklung der Gemeinde beitragen. „Bloß kein Nachlassen jetzt“, appelliert sie, schließlich winke vielleicht der Bundeswettbewerb. Ein wichtiges Ziel, das Neubaugebiet, hat der Rat auf den Weg gebracht. Eine Herkulesaufgabe bleibt: Das Bürgerhaus mus dringend saniert werden. Schön, wenn sich ein Spender fände. Am kommenden Donnerstag geht es mit einer kleinen Delegation zur Preisverleihung im Gebietswettbewerb nach Saarburg. Und am 20. Oktober geht's im Bus zur Preisverleihung des Landeswettbewerbs nach Kaiserslautern.

    Ortsbürgermeister Thomas Jung von Oberhausen bei Kirn sieht „das Engagement im Ort bestätigt und Bronze als tollen Erfolg“. Über die Teilnahme am Wettbewerb habe man zunächst noch kontrovers diskutiert, doch hätten nach der Entscheidung alle voll mitgezogen. Das wurde durch die überragende Bürgerbeteiligung auch bei den Jurybesuchen klar. Man habe das „in den vergangenen Jahren Erreichte optimal präsentiert“. Das Gemeinschaftsgefühl wurde nachhaltig gestärkt. Das will man jetzt nutzen: Am Donnerstag, 21. September, fährt eine Oberhauser Delegation zur Gebietssiegerehrung nach Saarburg. Am 20. Oktober zur Landesehrung sollen dann alle mit, wünscht sich Jung zwei volle Busse nach Kaiserslautern. bj/as/mz

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