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    Umbau des Staudernheimer Kindergartens ist Hängepartie

    Wie geht es weiter mit dem Ausbau des Staudernheimer Kindergartens? Diese Frage blieb ungeklärt in der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderats.

    Die Unterführung mit Rampe am Staudernheimer Bahnhof geht ihrer Vollendung entgegen. Jetzt werden die Fliesen gelegt. Die Unterführung ermöglicht den Durchgang von der Bahnhofstraße zur Kreuznacher Straße. Dort sollen langfristig weiter Parkplätze entstehen.
    Die Unterführung mit Rampe am Staudernheimer Bahnhof geht ihrer Vollendung entgegen. Jetzt werden die Fliesen gelegt. Die Unterführung ermöglicht den Durchgang von der Bahnhofstraße zur Kreuznacher Straße. Dort sollen langfristig weiter Parkplätze entstehen.
    Foto: Armin Seibert

    Staudernheim - Wie geht es weiter mit dem Ausbau des Staudernheimer Kindergartens? Diese Frage blieb ungeklärt in der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderats.

    Es ist nämlich derzeit noch nicht absehbar, ob die von der Kommunalaufsicht angeordnete Deckelung des Finanzrahmens auf 80 000 Euro eingehalten werden kann. Ortsbürgermeister Franz Seiß sagte uns auf Anfrage: „Wir haben eine Betriebserlaubnis bis 31. Dezember. Ob die Zeit für die Erweiterung um sechs Plätze reicht, ist völlig offen.“ Bislang war man von 100 000 Euro Umbaukosten für die nötigen Ruhe- und Bewegungsräume ausgegangen. Diese könnten mit bis zu 48 000 Euro bezuschusst werden. Weil auch Containerlösungen angedacht sind, könnte es mit der Erweiterung doch noch klappen.

    Weitere Bahnhofsbaustellen
    Thema im Rat war auch die Bahnhofs-Großbaustelle, die im Kernbereich allmählich ihrem Ende entgegengeht. Die Bahnsteige sind bereits höher gelegt, die Elektriker sind bei der Arbeit. Doch links und rechts der Bahntrasse geht es demnächst noch weiter. Zum einen soll der Draisinenbahnhof deutlich näher an den Bahnhof herangerückt werden. Das sollte eigentlich schon vor einem Jahr in Angriff genommen werden, doch Ortsbürgermeister Seiß ist ganz froh, dass nicht auch diese Baustelle noch gleichzeitig mit dem Bahnhofsprojekt aufgerissen wurde.
    Das zweite Bauvorhaben liegt an der Kreuznacher Straße, die mit einer Unterführung gut angebunden ist. Seiß: Das war im Ursprungsplan nicht vorgesehen. Hier soll ein Buswendeplatz und ein Park&Ride-Platz entstehen. Doch weil die Finanzierung unsicher ist, liegt der Entwurf erst einmal auf Eis. Seiß: „Von den Gesamtkosten würde das Land zwar bis zu 85 Prozent bezahlen, doch die Gemeinde müsste dennoch 30 000 Euro aufbringen.
    Schon der Umbau der Bahnsteige hat die Gemeinde stark belastet. Rund 220 000 Euro waren über Kredite zu finanzieren. Der Bund steuerte zwar Mittel aus dem Konjunkturprogramm 2 bei, das Land zahlte für die Barrierefreiheit, die Verbandsgemeinde wegen der überregionalen Bedeutung des Bahnhofs, und auch der Kreis machte 85 000 Euro locker. Dennoch musste die Gemeinde, wie Seiß betont, hart verhandeln, um nicht noch für die laufende Unterhaltung geradestehen zu müssen.
    Die meisten der rund 40 Autos, die an Werktagen am Bahnhof parken, kommen aus dem Glantal und Waldböckelheim, verweist Seiß auf die übergeordnete Bedeutung des Bahnhofs.

    Platz für Parkplätze gibt's genug
    Sollte die Nachfrage noch steigen, gäbe es aber keine Parkprobleme, sagt er. Denn auf der Nordseite des Bahnhofs hat die Gemeinde noch größere Flächen. Da macht es langfristig nicht viel aus, dass mit dem Bahnhofsumbau durch die Unterführungsrampe acht und mit dem geplanten Draisinenprojekt noch einmal zehn Parkplätze wegfallen.
    Noch keine Entscheidung fällte der Ortsgemeinderat bei der Frage der Bündelausschreibung für den kommunalen Strombedarf. Staudernheim wird an der Aktion des Gemeinde- und Städtebundes teilnehmen, doch die Entscheidung, welche Stromart (Öko oder nicht) es denn sein soll, ist noch offen.

    Bad Kreuznach
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