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Ultraleichtflugzeug stürzt ab und brennt aus: Zwei Tote

Rockenhausen/Langenlonsheim – Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs in Imsweiler im Donnersbergkreis sind am Donnerstag die beiden Insassen ums Leben gekommen. Die Maschine war in Langenlonsheim gestartet, beide Männer kommen aus dem Raum Bad Kreuznach.

Eingeschaltetes Blaulicht
Das Ultraleichtflugzeug war am Rande eines Waldes abgestürzt und der Tank explodiert.
Foto: Polizei

Rockenhausen/Langenlonsheim – Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs in Imsweiler im Donnersbergkreis sind am Donnerstag die beiden Insassen ums Leben gekommen. Die Maschine war in Langenlonsheim gestartet, beide Männer kommen aus dem Raum Bad Kreuznach.

Trauer und Bestürzung beim Aero-Club Rhein-Nahe und in Langenlonsheim. Zwei Piloten des Clubs sind ums Leben gekommen, als sie mit dem vereinseigenen Ultraleichtflugzeug UL 100 am späten Donnerstagnachmittag nahe Rockenhausen/Pfalz abgestürzt sind. „Beide waren kompetente Piloten mit langjähriger Flugerfahrung“, sagte Club-Präsident Erwin Zimmer auf Anfrage. Beim Start in Langenlonsheim herrschten beste Flugbedingungen, die Maschine sei in Takt gewesen „Als das Flugzeug bei Dunkelheit noch nicht zurück war, haben wir Nachforschungen angestellt und von der Kriminalpolizei Kaiserslautern von dem schrecklichen Unglück erfahren“, sagte Zimmer.

Nach Angaben der Polizei war gegen 16.30 Uhr die erste Meldung eingegangen: Bei Rockenhausen ist ein Kleinflugzeug abgestürzt und brennt. Die Informationen bestätigten sich: Die Maschine war in den Wald zwischen Imsweiler und Rockenhausen gestürzt – und der Tank nach dem Aufschlag explodiert. Die Maschine brannte völlig aus.
An Bord des Flugzeugs waren zwei Männer im Alter von 64 und 42 Jahren, die mit der Maschine eine Stunde zuvor in Langenlonsheim (Kreis Bad Kreuznach) gestartet waren und und mehrere Flugplätze in der Region anfliegen wollten. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Der 64-Jährige stammte aus Bad Kreuznach, der jüngere aus Langenlonsheim.

Feuerwehr und Polizei waren bis in die späten Abendstunden im Einsatz. Das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung hat ebenfalls die Ermittlungen aufgenommen. Die Ursache sit noch völlig unklar, Zeugenangaben zufolge war die Ultraleichtmaschine aber ins Trudeln geraten und in der Gemarkung Geisenberg in den Wald gestürzt. (nn/law)

Bad Kreuznach
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