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Bad Kreuznach

Tag des offenen Denkmals: Neuer Blick auf alte Kulturgüter

Vorträge, Führungen und Ausstellungen laden am Sonntag, 11. September, dem Tag des offenen Denkmals, auch in Bad Kreuznach dazu ein, sich mit interessanten Themen der Stadtgeschichte unterhaltsam und anregend zu beschäftigen.

Das Thema des bundesweiten Aktionstages, "Gemeinsam Denkmale erhalten", fragt danach, wie es gelingen kann, auch in schwierigen Situationen den überlieferten Kulturgütern eine Zukunft zu sichern. Dazu hat sich die Arbeitsgemeinschaft der Volkshochschule, des Vereins für Heimatkunde und der Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH (Gut) eine ganze Reihe von Aktionen zu Bad Kreuznacher Besonderheiten überlegt. Im Fokus stehen im Jahr der Fertigstellung der Renovierung die Alte Nahebrücke und die Historische Neustadt – beide historisch untrennbar miteinander verknüpft.

Die Bad Kreuznacher Historische Neustadt beherbergt eine Reihe ganz unterschiedlicher Baudenkmäler, die am 11. September in den Fokus rücken.
Die Bad Kreuznacher Historische Neustadt beherbergt eine Reihe ganz unterschiedlicher Baudenkmäler, die am 11. September in den Fokus rücken.
Foto: privat

Den Auftakt macht ein Doppelvortrag auf der Nahebrücke um 10 Uhr: Rolf Schaller skizziert die Entwicklung der Brücke aus historischer Sicht. Carsten Schittko von der Abteilung Stadtplanung bei der Stadtverwaltung erläutert die Neugestaltung im Zuge der Brückensanierung, die die Stadt seit fast zehn Jahren beschäftigt. Um 16 Uhr wird der Vortrag mit dem Duo Dr. Martin Senner, Autor eines Buches über die Alte Nahebrücke, und Carsten Schittko in ähnlicher Form wiederholt.

Um 11.30 Uhr widmet sich Schittko bei einem Spaziergang dem Thema Neustadt insgesamt und interpretiert das ganze Stadtgebiet als Denkmalzone. Eine weitere Denkmalzone ist das Salinental, das die Stadt derzeit vor große Herausforderungen stellt. Um 11 Uhr startet an der Karlshalle, wo die Salinengeschichte der Stadt begann, ein von Dr. Michael Vesper geleiteter Spaziergang, der die einzelnen Elemente der Salinenanlagen erklärt und vor allem die aktuellen Herausforderungen für ihre Erhaltung und Sanierung deutlich macht. Der etwa zweistündige Spaziergang beginnt mit einem Aufstieg auf die Krone an der Karlshalle und endet mit einem Schluck Heilwasser im Kurmittelhaus.

Die St. Nikolauskirche feiert in diesem Jahr ihr 750-jähriges Bestehen. Bei Führungen durch die älteste erhaltene Kirche der Stadt, die vor 100 Jahren nur knapp dem Abriss entging, lassen Elisabeth van Werden-Troll und Marita Peil um 12.15 und um 15 Uhr die Geschichte des Sakralbaues in der Neustadt Revue passieren. Die seit etwa 450 Jahren bestehende evangelische Pauluskirche, größtes Kirchengebäude der Region, durchlebte auf der Insel zwischen den Stadtteilen eine wechselvolle Geschichte, über die um 11 Uhr Oswald Kirschner referiert.

Hier gehts zur <a href="https://maps.tag-des-offenen-denkmals.de/#/?_k=o3work" target="_blank">Interaktiven großen Karte</a>
Foto: Dt. Stiftung Denkmalschutz

Beide Kirchen sind auch außerhalb der Führungen zugänglich; die Pauluskirche von 10.45 bis 13 Uhr, die Nikolauskirche von 12.15 bis 16.30 Uhr. Ein Projekt, das die Bemühungen um die Sanierung der Neustadt anschaulich macht, ist das "Mach ebbes", die Kunst- und Kreativwerkstatt am Zwingelbrunnen. Cäcilia Brantzen will das alte Gebäude nicht nur erhalten, sondern mit kreativem Leben erfüllen. Um 11 und um 14 Uhr zeigt eine Präsentation die Geschichte der Sanierung des Hauses, das man sich von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr anschauen kann.

Für Besucher kostenfrei geöffnet sind zudem der Eiskeller am Zwingel, das Schloßparkmuseum, das Cauer-Atelier in der Rheingrafenstraße (alle 11 bis 17 Uhr) und der St. Wolfang-Chor im Gymnasium an der Stadtmauer, seit 1990 Sitz der Heimatwissenschaftlichen Zentralbibliothek.

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