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Merxheim

Straßenfastnacht: Merxheimer Wind feiert seine 44. Auflage

Zum Jubiläum – der 44. Auflage des Umzug des Fastnachtsclubs Merxheimer Wind – konnte Zugmarschall Jörg Ackermann 20 Gruppierungen begrüßen. Weniger als im Vorjahr, als man mit 27 Zugnummern durch den Ort zog.

„Natürlich ärgert man sich ein wenig über Absagen, trotzdem ist alles gut verlaufen“, resümierte Ackermann nach Ende des Umzugs, der auch Vorsitzender des grün-gelben Fastnachtsclubs ist. Noch Mitte der 1990er-Jahre kamen allein aus Merxheim zwei Dutzend Zugnummern, erinnerte sich Ackermann.

Doch auch wenn weniger Fußgruppen und Umzugswagen Aufstellung nahmen, der guten Stimmung am Straßenrand und den froh gelaunten und hübsch kostümierten Zuschauern tat dies keinen Abbruch. Und auch Joachim Reimann, Leiter der Kirner Polizeidienststelle, der mit Heiko Heß aus Kirschroth den farbenprächtigen Lindwurm anführte, versicherte, dass er auf die nasse Witterung keinen Einfluss habe und bedauerte die nasskalte Wetterlage. Die Abläufe seien abgestimmt, und die Veranstalter seien routiniert auf die Anforderungen eingestellt, lobte Reimann das gute Zusammenspiel der Merxheimer mit Polizei, DRK, Feuerwehr und Sicherheitsdienst.

Erstmals wurden die Zugteilnehmer dem Publikum auf Höhe der Massagepraxis Spahn an der Ecke Nahestraße/Naheweinstraße von Tanja und Andrea Ottenbreit und Bruno Klee vorgestellt. „Ich hab euch alle lieb“, rief Tanja Ottenbreit zudem ihren großen Gardemädels auf dem Grease-Motivwagen zu. Dazu plauderte sie aus dem Nähkästchen und gab so manches Geheimnis preis.

Die heimische Gruppe der Scheierdengler um Torben Bankauf mit Turnern und Fußballern samt Chef Andreas Grub und den legendären Hausweibern nahm bereits am Samstag mit ihrem langen Gefährt unter dem Motto „Barock, Mozart und Amadeus“ in Meisenheim teil und erhielt wegen ihres Rasenmäherbulldogs nach längerem hin und her die Rote Karte. Letztlich musste umdisponiert werden und statt Klavier auf dem Anhänger ging es als Fußgruppe weiter. Und die wurde von den Meisenheimern prompt prämiert. Und so war der Pokal in Merxheim gut sichtbar platziert.

Erstmals mit von der Partie waren eine starke Clowntruppe aus Martinstein und Kirn um Sabrina Bunn, die in der Felkestadt bei der AWO sehr aktiv ist, sowie eine Frauenclique vom Flugsportverein auf der Meckenbacher Höhe. Immer wieder ein Hingucker sind alte Traktoren, Erich Märker steuerte für den Förderverein Sowwerummer Rosenmontagszug um Ralf Erbach einen 24 PS Fahr 180 H. Traditionell trägt die TV-Montagsgruppe um ihre Leiterin Irene Zerfass das Motto der Prunksitzung „Nacht der Musicals“ auf die Straße – in diesem Jahr stieg das Team euphorisch im Boxeroutfit mit viel Tamtam zum „Warm-up“ und zum Rocky-Klassiker „Eye of the Tiger“ in den Ring und boxte sich durch.

Von unserem Reporter Bernd Hey

Kirn
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