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Lauterecken

Sterben Dörfer aus?

Der demografische Wandel wird die strukturschwachen Regionen wie das Glangebiet besonders hart treffen. Diese Entwicklung soll abgefedert werden. Dies ist das Ziel einer Projektstudie, die der Landkreis Kusel bei der Universität Rostock in Auftrag gegeben hat.

Lauterecken – Der demografische Wandel wird die strukturschwachen Regionen wie das Glangebiet besonders hart treffen. Diese Entwicklung soll abgefedert werden. Dies ist das Ziel einer Projektstudie, die der Landkreis Kusel bei der Universität Rostock in Auftrag gegeben hat.

„Wir wollen in die Dörfer, um mit den Menschen vor Ort zu sprechen“, kündigt der Projektleiter, Professor Henning Bombeck, an. Hier gelte es, Ideen zu sammeln, Allianzen zu schmieden und zum Mitmachen zu animieren. Eine Vielzahl tragfähiger Konzepte schlummere bereits in den Dörfern, sagt Bombeck weiter, doch das ein oder andere „Dornröschen muss noch wach geküsst werden“. Mit einer intensiven Bürgerbeteiligung soll im November bei Auftaktveranstaltungen durchgestartet werden. Alle interessierten Bürger sind zur Mitarbeit in Arbeitskreisen zu verschiedenen Themen eingeladen.

 Mitte des nächsten Jahres sollten auf Grundlage einer gemeinsam erstellten Stärken-/Schwächen-Analyse erste Handlungsanweisungen erwachsen, die dann auf kommunaler Ebene umgesetzt werden können. Auch die nachbarschaftliche Kooperation zwischen Gemeinden ist möglich und erwünscht. In der Verbandsgemeinde Lauterecken wurden daher mehrere Gemeinden zu einer kleinen Modellregion zusammengefasst, in denen das Miteinander im Themenfeld des demografischen Wandels erprobt werden soll. Hierzu gehören Grumbach, Herren-Sulzbach, Homberg, Hoppstädten, Kappeln, Langweiler und Unterjeckenbach.

„Gerade die Verbandsgemeinde Lauterecken ist im Landkreis Kusel mit am stärksten vom demografischen Wandel betroffenen“, berichtet VG-Bürgermeister Egbert Jung im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Auswahl der Dörfer für die Projektstudie sei damit begründet, dass hier eine geringe Bevölkerungsdichte vorliege und ein dramatischer Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen ist. (kd)

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