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Stadtwerke Kirn wollen 1,6 Millionen Euro investieren

Einstimmig verabschiedete der Stadtrat in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr den Wirtschaftsplan 2011 der Stadtwerke. Im Erfolgsplan, mit dem die laufenden Kosten beschrieben werden, sind 42 000 Euro für die Wasserversorgung, 12000 Euro für die Abwasserbeseitigung und kein einziger Euro für das Jahnbad vorgesehen. Was seltsam klingt, wird deutlicher, wenn, wie in der Ratssitzung von Stadtwerke-Chef Klaus Trebes vorgetragen, bedacht wird, dass das Jahnbad wie alle anderen Freibäder auch, ein Zuschussbetrieb ist. Insgesamt erhalten die Stadtwerke einen Betriebskostenzuschuss von 361 500 Euro von der Stadt selbst und können so ein ausgeglichenes Ergebnis vorlegen.

Kirn. Einstimmig verabschiedete der Stadtrat in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr den Wirtschaftsplan 2011 der Stadtwerke. Im Erfolgsplan, mit dem die laufenden Kosten beschrieben werden, sind 42 000 Euro für die Wasserversorgung, 12000 Euro für die Abwasserbeseitigung und kein einziger Euro für das Jahnbad vorgesehen. Was seltsam klingt, wird deutlicher, wenn, wie in der Ratssitzung von Stadtwerke-Chef Klaus Trebes vorgetragen, bedacht wird, dass das Jahnbad wie alle anderen Freibäder auch, ein Zuschussbetrieb ist. Insgesamt erhalten die Stadtwerke einen Betriebskostenzuschuss von 361 500 Euro von der Stadt selbst und können so ein ausgeglichenes Ergebnis vorlegen.

Im Vermögensplan, der den Bereich Investitionen umreißt, sind insgesamt 1,6 Millionen Euro vorgesehen. Davon gehen 354 000 Euro in die Wasserversorgung und 1,17 Millionen Euro werden im Bereich Abwasser investiert. Fürs Jahnbad sind 44 000 Euro an Investitionen vorgesehen. Finanziert wird das in der Hauptsache über den Bereich Abschreibungen und Tilgungen (904 000 Euro) und Kredite über 650 000 Euro.
Martin Kilian vom Stadtbauamt stellte die abgeänderte Planung vor, nach der die Mühlenteichbrücke am Bahnübergang beibehalten wird (wir berichteten). Das Bauwerk geht nach Ende der Sanierung an die Stadt Kirn. Kilian wies darauf hin, dass die Brücke vom LBM zwar auf den neuesten Stand gebracht werde, später aber trotzdem die Stadt für den Zustand des Bauwerks zuständig sei. Der Rat stimmte einstimmig zu.
Die Friedrich-Ebert-Straße soll 2011 neu gestaltet werden (wir berichteten). Die Bürgersteige sind durchschnittlich auf einen Meter Breite geplant, die Fahrbahn soll 4,80 Meter breit werden. Fahrbahn und Gehweg sollen durch eine flache Rinne getrennt werden. Frank Ensminger (FDP) wollte “ein bisschen Pep” in die Straße bringen und schlug flache Treppenstufen für den Bürgersteig vor. Wagner verwehrte sich in der anschließenden Diskussion gegen die wieder aufflammenden persönlichen Vorwürfe. Christa Hermes (CDU) machte deutlich, wie wichtig es sei, dass eine Straße so erschlossen werden solle, dass dort ein lebenslanges Wohnen ermöglicht wird. Fritz Bischof schloss sich dieser Argumentation an. Der Rat nahm die vorgelegte Planung bei einer Enthaltung an. Mit der gleichen Mehrheit wurde eine Anpassung der Standgebühren für die Kirner Märkte beschlossen. Einstimmig verabschiedete der Rat, dass die Schülerkiesel gegen Entgelt für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden kann.
Thomas Bursian (FDP) kritisierte den Vorschlag der Verwaltung, die Ein-Euro-Job-Resolution des Kreistages auch im Kirner Stadtrat zu verabschieden. Versicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse seien zu bevorzugen. Dem stimmte Wagner zu, verwies aber darauf, dass es besser sei, einen Ein-Euro-Job zu haben, denn “ziel- und planlos Zuhause zu sitzen”. Der Antrag wurde bei fünf Enthaltungen der FDP angenommen.

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