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    Spabrücken

    Spabrücker Tradition: Hunderte verehren Muttergottes vom Soon

    „Die Gottesmutter Maria hat uns das Licht der Welt geschenkt, sie ist die Morgenröte des Heils.“ Das betonte der Bischof von Speyer, Dr. Karl-Heinz Wiesemann, anlässlich der großen Wallfahrt zur Muttergottes vom Soon in Spabrücken am Vorabend des Festes Mariä Geburt.

    Höhepunkt und Abschluss der traditionellen Wallfahrt bildete das Festamt in der mehr als 250 Jahre alten Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt, wo nicht alle der Gläubigen Platz fanden und im angrenzenden Josefsaal den Gottesdienst mitfeierten. Dieser wurde musikalisch vom Projektchor des Dekanats Bad Kreuznach unter der Leitung von Andreas Keber mitgestaltet. Daran schloss die Lichterprozession durch die mit Fahnen und brennenden Kerzen und Lichtern geschmückten Ortsstraßen.

    Foto: Dieter Ackermann

    Der Seelsorger der Gemeinde, Pater Dr. Meinulf Blechschmidt, hieß die Hunderte von Pilgern und Mitchristen herzlich willkommen. Insbesondere Bischof Karl-Heinz Wiesemann, „der als Nachbar zu uns gekommen ist“. Der Pater erinnerte an viele Verbindungen mit dem Oberhirten des Bistums Speyer, sprach von einer schönen Zeit und bat die Wallfahrer, sich einzulassen auf Maria, „die uns Gottes Sohn geschenkt hat“.

    „Es ist für mich etwas ganz Besonderes, heute zu Ihnen zu kommen, am Vorabend von Maria Geburt. Ein Fest, zu dem ich eine besondere Verbundenheit habe, denn genau an diesem Tag vor 15 Jahren wurde ich in Paderborn zum Bischof geweiht“, sagte Wiesemann. Seine Festpredigt bezog sich ganz auf die Gottesmutter, die er in mehreren Bildern skizzierte und dabei hervorhob: „Gott nimmt uns an die Hand, damit wir Maria tiefer erkennen können. Deswegen dürfen auch wir auf unsere eigene Berufung schauen, denn Gott hat uns Menschen viele Gnadengaben mitgegeben, wohl wissend, dass wir dieser Berufung nicht immer nachkommen können.“

    Maria verkörpere viele Bilder, setze dabei ganz lebendige Zeichen und drücke die Freude aus, die Menschen für das Wort Gottes zu begeistern. Doch es werde zunehmend schwerer, das Wort zu verkündigen und nicht dabei in Routine zu verfallen, sondern die Freude an der Verkündigung dahin gehend spüren zu lassen, „dass wir eine riesige Botschaft haben, für die es sich lohnt, sich einzusetzen. Maria weist uns immer wieder darauf hin, dass Gott uns immer neue Wege weist. Von daher ist unsere Berufung, nicht zu klagen, sondern auf Maria zu schauen. Sie ist der Stern für die, die Hilfe suchen, mitten in einer Zeit, in der für viele Menschen die Orientierung immer schwieriger wird. Maria zeigt uns, wie sehr uns Gott liebt.“

    Von unserem Reporter Dieter Ackermann

    Bad Kreuznach
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