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Bad Sobernheim

Siegerentwurf: Kasseler Baufrösche planen das Brauhaus in der Disibodenberger Kapelle

Nein, einen Tümpel sieht das Brauhaus-Konzept nicht vor. Die „Baufrösche" aus Kassel denken, wenn es um Flüssiges geht, ab jetzt eher in der Einheit Bier: Sie haben den Architektenwettbewerb für das in der Disibodenberger Kapelle Sobernheims geplante Brauhaus gewonnen.

Links der neue Betonanbau, rechts hinterm Grün das Servicegebäude und mittendrin: die Disibodenberger Kapelle, in die bis Spätsommer 2014 ein Brauhaus integriert wird. Diese Darstellung hat Bauzeichne
Links der neue Betonanbau, rechts hinterm Grün das Servicegebäude und mittendrin: die Disibodenberger Kapelle, in die bis Spätsommer 2014 ein Brauhaus integriert wird. Diese Darstellung hat Bauzeichne
Foto: Jens Dörner

Bad Sobernheim – Nein, einen Tümpel sieht das Brauhaus-Konzept nicht vor. Die „Baufrösche" aus Kassel denken, wenn es um Flüssiges geht, ab jetzt eher in der Einheit Bier: Sie haben den Architektenwettbewerb für das in der Disibodenberger Kapelle Sobernheims geplante Brauhaus gewonnen.

Mittwochabend fiel die Entscheidung im großen Saal der Generaldirektion Kulturelles Erbe in Mainz, gestern Morgen wurde sie in der Sobernheimer Volksbank, Nachbar der Kapelle, verkündet.

Sechs Büros waren in den Wettbewerb ein- und die Lokalmatadoren RS Plan Bad Kreuznach und Axel Hill aus Bad Sobernheim kurz danach aus organisatorischen Gründen wieder ausgestiegen.

Der lokale Bezug bleibt: Der gebürtige Eckweilerer Manfred Lenhart (Jahrgang 1954) ist einer von vier Geschäftsführern der 1978 gegründeten und für innovative Stadtgestaltungsprojekte bundesweit mehrfach prämierten Baufrösche.

Was sie für das Kapellen-Brauhaus vorgelegt haben, begeistert nicht nur die beiden Investoren Reinhard Milferstedt (Immobilien Treuhand Mainz) und Bruno Schneider (Schneider Bau Merxheim). Auch die Jury mit dem Mainzer Stadtplaner Günter Ingenthron, Sterne- und TV-Koch Frank Buchholz (Mainz-Gonsenheim), Landeskonservator Dr. Joachim Glatz, Kreisbaudirektor Hans Bergs (Bad Kreuznach), Thomas Kohn vom Förderverein der Disibodenberger Kapelle und Ewald Schäfer vom Hotel- und Gaststättenverband Bad Kreuznach.

Mentor und fachliche Kapazität des Projekts ist Professor Dr. Dietrich-Alexander Möller, bis zu seinem Ruhestand 2012 Bauökonom an der Technischen Uni Dresden.

Wichtig für das rund 2,5 Millionen Euro große Projekt, für das der Bauantrag im Juni fertig und der Baubeginn im Herbst sein soll und dessen Eröffnung für den Spätsommer 2014 geplant ist: Alle Behörden, Landeskonservator Dr. Joachim Glatz und Kreisbaudirektor Hans Bergs haben ihre volle Unterstützung zugesagt. Was auf einen zügigen Eingang der Genehmigungen schließen lässt. Warten wir's ab. (mz)

Mehr zum Kapellen-Brauhaus am Dienstag im "Oeffentlichen". 

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