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    Sieben Schlecker-Filialen stehen in der Region Bad Kreuznach vor dem Aus

    Die insolvente Drogeriekette Schlecker will im Raum Bad Kreuznach offenbar sieben Filialen schließen, davon fünf im Kreisgebiet. Auf der vorläufigen Liste, die das Unternehmen vergangene Woche den Arbeitnehmervertretern vorgelegt hat, stehen nach Informationen dieser Zeitung folgende Geschäfte: In Bad Kreuznach trifft es die Filiale am Holzmarkt, daneben sind die Läden in Bad Münster am Stein-Ebernburg (Zur Alsenz), Stromberg (Gerbereistraße), Kirn (Steinweg), Guldental (Brunnengasse) genannt. Außerdem sollen die Filialen in Bingen-Büdesheim (Saarlandstraße) und Alsenz (Hauptstraße) aufgegeben werden.

    Kreis Bad Kreuznach – Die insolvente Drogeriekette Schlecker will im Raum Bad Kreuznach offenbar sieben Filialen schließen, davon fünf im Kreisgebiet. Auf der vorläufigen Liste, die das Unternehmen vergangene Woche den Arbeitnehmervertretern vorgelegt hat, stehen nach Informationen dieser Zeitung folgende Geschäfte: In Bad Kreuznach trifft es die Filiale am Holzmarkt, daneben sind die Läden in Bad Münster am Stein-Ebernburg (Zur Alsenz), Stromberg (Gerbereistraße), Kirn (Steinweg), Guldental (Brunnengasse) genannt. Außerdem sollen die Filialen in Bingen-Büdesheim (Saarlandstraße) und Alsenz (Hauptstraße) aufgegeben werden.

    Da es lediglich eine vorläufige Liste sei, wollten sich Verdi und Schlecker heute auf Anfrage nicht zur Zahl der betroffenen Mitarbeiter im Kreisgebiet äußern. Es sei möglich, dass einzelne Läden wieder von der Liste genommen würden, so Verdi-Sprecher Jürgen Dehnert. Andererseits könnten Filialen hinzukommen, die bisher nicht genannt sind. Heute dauerten die Verhandlungen zwischen Arbeitnehmerseite und Unternehmen über die Liste noch an.
    Mit der endgültigen Fassung der Schließliste rechnen Dehnert und Schlecker-Sprecher Alexander Güttler bis Mitte dieser Woche. Erst dann gebe es Klarheit, welche Filialen es im Raum Bad Kreuznach trifft. Vorher wolle sich auch der regional zuständige Schlecker-Betriebrat nicht äußern, hieß es gestern. Zuvor sollten die Mitarbeiter der betroffenen Geschäfte intformiert werden, kündigte Dehnert an. Die vorläufige Liste hatte die Unternehmsberatung McKinsey im Auftrag des Insolvenzverwalters erstellt. Die Entscheidung über das Aus für einzelne Filialen soll demnach vor allem nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten wie Umsatz und Kundenfrequenz getroffen werden. Für die Mitarbeiter der Filialen, die dicht gemacht werden, ist dies aber nicht gleichbedeutend mit der Kündigung – denn dabei werden laut Verdi soziale Kriterien gelten. „Es soll einen Sozialtarifvertrag geben“, so Dehner.
    Möglich ist also, dass Beschäftigte der betroffenen Filialen versetzt werden, dafür aber andere Mitarbeiter ein Kündigungsschreiben bekommen. Wieviele und welche Beschäftigte in Kreis und Umland deshalb bangen müssen, ist jedoch noch offen. sjs

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