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    Seibersbach

    Seibersbacher wollen die Freibad-Sanierung

    Wie sehr den Seibersbachern die Frage um eine Sanierung des örtlichen Freibades auf den Nägeln brennt, zeigte das am Sonntag durchgeführte Bürgerbegehren, an dem 674 der insgesamt 1091 Wahlberechtigten Bürger teilnahmen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von etwa 70 Prozent.

    Über die große Resonanz auf das Bürgerbegehren freuten sich die Mitglieder des Wahlausschusses wie hier (von links) Markus Kreer, Marco Braun und Andreas Klumb.
    Über die große Resonanz auf das Bürgerbegehren freuten sich die Mitglieder des Wahlausschusses wie hier (von links) Markus Kreer, Marco Braun und Andreas Klumb.
    Foto: Jens Fink

    Es ging dabei um die Frage, ob die Einwohner die vom Gemeinderat mehrheitlich beschlossene, rund 1,7 Millionen Euro teure Sanierung des Freibades befürworten oder ob sie dafür stimmen, dass dieser Beschluss aufgehoben wird. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: 472 stimmten mit Nein, sprachen sich also dafür aus, dass das Bad saniert wird, 200 stimmten mit Nein.

    Insbesondere aus den Reihen der CDU im Gemeinderat waren hierzu im Vorfeld skeptische Stimmen laut geworden. So hatten die Christdemokraten argumentiert, dass eine Sanierung auch kostengünstiger zu realisieren sei und hierfür lediglich 600.000 Euro aufgebracht werden müssten. Aufgrund der ihrer Meinung nach zu hohen Kosten hatten einige Christdemokraten und Einwohner daraufhin das Bürgerbegehren angestrengt. Die Mehrheit der Ratsmitglieder um Ortsbürgermeisterin Marita Spreitzer hatte den von der CDU genannten Kostenrahmen allerdings als unrealistisch zurückgewiesen.

    Rund 200 Briefwahlstimmen zählten die Mitglieder des Wahlausschusses am Sonntagmorgen aus, die in drei Schichten wirkten und bereits bis zum Mittag mehr als 250 weitere, vor Ort abstimmende Einwohner im Wahllokal der Aussonius-Halle begrüßen konnten. „Mancher Landrat wäre froh, wenn er eine solche Resonanz bei seiner Wahl hätte“, kommentierte hierzu Wahlausschussmitglied Markus Kreer, der mit seinen Kollegen bis 18 Uhr die Stimmen auszählte.

    Von unserem Reporter Jens Fink

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