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Realschulleiter Braun: waren zur Einigung bereit

Um „zur Versachlichung“ im Realschulstreit (wir berichteten mehrfach) beizutragen, schildert Realschulleiter Jürgen Braun seinen Abriss der Geschehnisse rund um das Hin und Her um die künftige Realschule plus geschildert.

Kirn. Um „zur Versachlichung“ im Realschulstreit (wir berichteten mehrfach) beizutragen, schildert Realschulleiter Jürgen Braun seinen Abriss der Geschehnisse rund um das Hin und Her um die künftige Realschule plus geschildert.

Laut Braun gab es „vor circa zwei Jahren das erste Treffen von Vertretern der Hauptschule und Realschule auf Einladung der Realschule an der Realschule Kirn“. Es sei von einem Moderator geleitet worden, der keiner der beiden Schulen angehörte. „Die Realschule war also gesprächsbereit!“, so Braun weiter.
In der Sitzung des Schulzweckverbandes in 2009 sei es zwischen der Stadt Kirn und der Verbandsgemeinde zu keiner Einigung bezüglich der integrativen oder kooperativen Form der geplanten Realschule plus gekommen. Vertreter von Haupt- und Realschulen wurden laut Braun zur Sitzung eingeladen und hatten Rederecht. Danach sei vom Zweckverband kein Kontakt mehr zur Realschule gesucht worden. Über die Zweckverbandssitzung im Februar 2010 habe Braun aus der Zeitung erfahren, anwesende Realschulvertreter hätten bei Sitzungen kein Rederecht erhalten, obwohl dies von Elternseite gewünscht gewesen sei.
„Erklärtes Ziel der Realschule Kirn war es, im Jahr 2010 mit der Hauptschule ein gemeinsames Konzept über eine zu gründende Realschule Plus zu erarbeiten – gleichberechtigt und auf Augenhöhe. Termine waren bereits im Gespräch“, erinnert sich der Realschulleiter.
Da sich zu Beginn des Jahres 2010 der Zweckverband für die Gründung einer integrativen Realschule plus an der Hauptschule aussprach, sei das Spektrum eingegrenzt und die von der Realschule favorisierte kooperative Form einer Realschule plus von vorn herein ausgeschlossen worden, moniert Braun. „Bei dieser Entscheidung des Zweckverbandes wirkte die Realschule nicht mit, auch konnte die Realschule nicht richtig mitreden“, sagt der Schulleiter.
Erst nach Entscheidung des Zweckverbandes für die integrative Realschule plus an der bisherigen Hauptschule Kirn sei die Realschule mehrfach aufgefordert worden, dieser Form der Realschule plus beizutreten, macht Braun deutlich.
Das Fazit des Schulleiters der Realschule auf Halmen: „Die Realschule wollte damals in Zusammenarbeit mit der Hauptschule eine pädagogische Lösung – ein gemeinsames Konzept für die neue Realschule plus.“ Doch es sei zu der folgenschweren Entscheidung des Zweckverbands gekommen, die ein nicht von der Realschule favorisiertes Modell bevorzugt habe. „Diese Entwicklung wird von der Realschule bedauert“, schließt Braun seine Überlegungen. stb

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