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    Neue Verträge bieten 20 Jahre Sicherheit

    VG Bad Sobernheim. Im Rathaus wurden die neuen Gaskonzessionsverträge über eine Laufzeit von 20 Jahren geschlossen. Beteiligt sind die Bad Sobernheim und fünf Dörfer und die Frankenthaler Pfalzgas.

    VG-Bürgermeister Rolf Kehl, VG-Beigeordneter Egon Eckhardt (Merxheim), Stadtbeigeordneter Alois Bruckmeier und Kurt Greulach aus Nußbaum (hinten von links) beobachten die Unterzeichnung des Vertragswerks durch die Ortsbürgermeister Renate Weingarth-Schenk (Meddersheim), Norbert Alt (Monzingen), Manfred Sumpf und Pfalzgas-Geschäftsführer Martin Weinzierl.
    VG-Bürgermeister Rolf Kehl, VG-Beigeordneter Egon Eckhardt (Merxheim), Stadtbeigeordneter Alois Bruckmeier und Kurt Greulach aus Nußbaum (hinten von links) beobachten die Unterzeichnung des Vertragswerks durch die Ortsbürgermeister Renate Weingarth-Schenk (Meddersheim), Norbert Alt (Monzingen), Manfred Sumpf und Pfalzgas-Geschäftsführer Martin Weinzierl.
    Foto: Bernd Hey

    Nach erfolgter Ausschreibung der Konzessionsverträge im elek-tronischen Bundesanzeiger gemäß dem neuen Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) hatten die Pfalzgas und die Stadtwerke Mainz ihr Interesse bekundet. Die VG beauftragte die Wirtschaftsprüfer Dornbach und Partner, die einen Kriterienkatalog erstellten. „Als die Stadtwerke Mainz diesen bekamen, bekundeten sie kein Interesse mehr, und nach fruchtbaren Gesprächen mit der Pfalzgas haben wir mit dem vorliegenden Vertragswerk nun das Optimum herausgearbeitet", resümierte VG-Bürgermeister Rolf Kehl.

    Sein Gegenüber, Pfalzgas-Geschäftsführer Martin Weinzierl, bestätigte das. „So schließt sich der Kreis", sagte Kehl. Beide hätten schon die ersten Verträge in der VG Bad Sobernheim unterzeichnet und wollten nun weitere zwei Jahrzehnte faire Partner sein. Weinzierl überreichte auch die Erschließungszusagen. Die Pfalzgas GmbH ist ein Energieversorger mit 60-jähriger Tradition und sieht sich als „Unternehmen vor Ort" mit 160 Konzessionsnehmern.

    Der Gestattungsvertrag regelt alle Rechten und Pflichten zur Nutzung der Erdgasversorgung auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen für die Verlegung und den Betrieb der erforderlichen Anschlüsse. Bereits 1979 wurden in der Felkestadt die Firmen Eimer und Ewald mit Erdgas beliefert. Rolf Kehl berichtete von turbulenten Ratssitzungen, als sich mit der Pfalzgas ein Erdgas-Konkurrent breit machte. 1992 kamen Merxheim und Monzingen mit der Reinert-Gruppe hinzu. 1994 folgte Nußbaum, ein Jahr später Meddersheim. Alle Verträge liefen aus.

    Über das mittlerweile fast vollständig ausgebaute, 84 Kilometer lange VG-Erdgasnetz werden aktuell die Kunden mit knapp 2000 Netzanschlüssen beliefert. Bei der Gesamtmenge von mehr als 135 Millionen Kilowattstunden entfallen rund 84 Millionen auf größere Industrie- und Gewerbekunden. Bezogen auf die Zahl der Wohngebäude, entspreche dies einer Anschlussdichte von mehr als 60 Prozent. Die Erdgasversorgung sei damit die mit Abstand größte Säule der Wohnraumbeheizung und stehe über die kostenlose Infrastruktur dank des zuverlässigen und sicheren Netzbetriebes im harten Wettbewerb zu anderen Energiequellen auch künftig zur Verfügung, sagt das Unternehmen. Bernd Hey

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